Unsere Lions-Cabrio-Tour über die Alb - Peter Gress
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Unsere Lions-Cabrio-Tour über die Alb

Am Sonntag, 12. Juni 2022 hatten Susanne und ich für den Lions-Club Postmichel eine Cabrio-Ausfahrt organisiert. Der Plan war eine Fahrt die grünen Hügel auf und ab, ein paar schöne Kilometer über die Albhochfläche und dann ins Albhotel Malakoff zum essen. Soweit der Plan, den wir wegen der Öffnungszeiten des Malakoff anpassen mussten.

Der Start

Zu Beginn der Ausfahrt hatten wir mit ein paar technische Kleinigkeiten zu tun. Das älteste Auto der Gruppe, ein SL 300 Roadster von 1957 musste noch vollständig betankt werden. Leider fehlte das Additiv, er hat dann Super Plus beigemischt bekommen, das hat wohl auch funktioniert. Man lernt immer noch was dazu. Unter dem Auto der zweiten alten Tante, ein SL 190 von 1962, haben wir einen feuchten Fleck gesehen, das musste natürlich auch erstmal untersucht werden. Den Schätzchen sollte ja schließlich nichts passieren. So verrinnen die Minuten schnell. An unserem Auto fehlte vorne rechts etwas Luft. An zwei Tankstellen hatte ich kein Glück, die Luftanlagen waren defekt. Lapidare Auskunft: Lohnt sich nicht, werden nicht mehr instand gesetzt. Soweit zum Thema Service an der Tankstelle.

Die Teilnehmer

Sabine und Harald haben sich spontan entschieden mitzufahren. Mit Claudia und Andi, Susanne und ich, DW und Erwin Müller, sowie Hanne und Albert waren wir fünf Autos. Die Gangart war sehr dezent, aus Rücksicht auf die beiden Oldtimer. Trotzdem haben sie gut mitgehalten. Vom Parkplatz Reuschwald aus sind wir über Ochsenwang nach Hepsisau, Neidlingen, Schopfloch wieder runter ins Lenninger Tal nach Gutenberg. Ein paar hundert Meter nach Schlattstall ging’s hoch nach Grabenstetten und gleich wieder runter nach Bad Urach. Von der B 28 dann nach Seeburg zur ersten Pause im Speisecafe Schlössle. Dort haben wir ein schönes Motiv für die teilnehmenden Autos gefunden.

Der zweite Abschnitt

Der nächste Abschnitt begann mit der Wittlinger Steige, führte nach Hengen, Böhrngen, Donnstetten nach Westerheim. Leider gab es auf dem Weg nach Drackenstein einen Motorradunfall, die Straße wurde kurzfristig gesperrt. Als ehemalige Motorradfahrer haben wir das natürlich nicht gerne gesehen. Wir hoffen, dem verunglückten Fahrer bleiben keine Spätfolgen. Die notwendige Umfahrung nach Drackenstein war nur ein kurzer Umweg. Die Abfahrt nach Gosbach, und der folgende Aufstieg auf die Hochfläche brachte uns nach Merklingen. Die Bundesstraße Richtung Laichingen ist nicht schön zu fahren, vor allem auch deshalb, weil sie, inklusive der Baustellenampel, drei Ampeln hat. Die mussten wir zwar nur geradeaus überqueren, aber Ampeln sind immer ein umkalkulierbares Hindernis.

Reginas Futterkiste

In Heroldstadt Ennabeuren haben wir in Reginas Futterkiste einen zweiten Stopp eingelegt. Von dort aus sind wir ein paar Hundert Meter in das Biosphärengebiet Alb in den ehemaligen Truppenübungsplatz zum Aussichtsturm geschlendert und haben die Aussicht genossen. 

Die Schlussetappe

Von Ennabeuren führte die Route nach Feldstetten und weiter nach Wiesensteig. Leider öffnet das Alhotel Malakoff erst um 17 Uhr, und wir waren viel zu früh dran. Wir sind deshalb nach Gosbach in den Hirsch gefahren, die haben durchgehend Küche bis 19 Uhr. Die Aussicht ist im Hirsch zwar nicht so schön, das Albhotel Malakoff bietet in dieser Hinsicht wesentlich mehr. Aber die Tellersülze, und auch das restliche Essen, ist der Hammer, die Bratkartoffel sind ein Gedicht. Ich denke, alle waren mit der Umbuchung und Qualität des Essens zufrieden.

Wir haben abgemacht, dass wir die Cabrio-Ausfahrt im kommenden Jahr wieder durchführen. Der neue Termin ist Sonntag, 11. Juni 2023. Die Strecke gebe ich rechtzeitig bekannt.

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