Öffentlichkeitsarbeit Archive - Seite 3 von 8 - Peter Gress

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Salon Erfolgskongress 2020

Salon Erfolgskongress

Bring deinen Salon erfolgreich durch unsichere Zeiten! Mit diesem Salon Erfolgskongress unterstützen wir dich dabei.

Erfolgsstrategien & Know-How

Expertenaustausch für Salonchefs und erfolgsorientierte Teams.

Schau’s Dir an: https://bit.ly/3jtncUE

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Was Du beim Salon Erfolgskongress geboten bekommst

  • Schaue täglich Videos mit Erfolgsstrategien und Know-How von Friseur-Experten
  • Digital genial – egal wo du bist: Wann Du willst! Wo Du wilst! Im Salon, zu Hause oder am See
  • 20 Minuten oder 2 Stunden pro Tag teilnehmen – du steuerst deinen Zeitinvest selbst
  • Innovation ist nicht nur Chefsache – beziehe dein Team mit ein!
  • Alle Vorträge werden aufgezeichnet und stehen danach 7 Tage zur Verfügung – du verpasst nichts!
  • Mit dem LIVE+ Ticket kannst du zusätzlich an den Live-Abendworkshops teilnehmen und in Live-Austausch mit den Experten und gleichgesinnten Friseuren gehen

Referenten beim Salon Erfolgskongress

Ich freue mich auf Dich und drücke uns allen die Daumen, dass wir gestärkt aus der Pandemiezeit zurück kommen. Mit einer guten Strategie, konsequent umgesetzt, können wir das schaffen.

Mein Webinar beim Salon Erfolgskongress: „Raus aus der Vergleichbarkeit?“

Der Markt ist voller Friseure. Für viele war es schon vor dem Lockdown schwer, gewinnbringend zu arbeiten. Einige haben den Lockdown nicht überlebt, und wir als (Noch)-Überlebende müssen uns mit vielen Problemen auseinandersetzen. Einfach so weiter zu machen wie vorher geht nicht, weil die Kunden nicht mitmachen.

Es wäre auch nicht schlau, darauf zu warten, dass alles wieder so wird wie es war. Dies wird nicht geschehen. Jetzt müssen wir viel stärker unternehmerisch denken. Eine gute Strategie hilft uns dabei, unser Geschäft gut zu positionieren. Das wird deshalb viel, viel wichtiger als zuvor, weil Kunden für ihr Geld eine wesentlich höhere Leistung erwarten als vor Corona.

Fische im Teich rangeln um Futter
Fische im Teich rangeln um Futter

Preise, Kosten, Absatz

Preise, Kosten und Absatz in Form verkaufbarer Termine werden unsere Geschäftstätigkeit stark bestimmen. Davon hängt unser Gewinn ab. Dazu gibt es einige Fragen zu beantworten:

  • Wie bekommen wir gute Preise?
  • Wie bekommen wir unsere Kosten in Griff?
  • Wie bekommen wir die Gratwanderung zwischen Absatz (verfügbare Termine) und Qualität in Griff?

Jetzt das Geschäft positionieren!

Die Kunden haben momentan keine große Lust auf spontane Käufe und Friseurbesuche. Kein Wunder mit der Gesichtsmaske und den erschwerten Bedingungen im Sommer bei heißen Temperaturen. Genau deshalb ist es jetzt wichtig, Local Marketing zu forcieren. Positioniert euer Geschäft damit für die zweite Jahreshälfte.

Nachwehen des Lockdowns

Die Nachwehen des Lockdown kommen erst noch. Es hat schon Insolvenzen gegeben und weitere werden folgen. Vor allem die kleinen, individuellen lokalen Geschäfte werden den Umsatzausfall nur schwer kompensieren können. Wer darüber hinaus noch vergleichbar in der Leistung, im Angebot und im Preis ist, wird es extrem schwer haben, das Jahr 2020 wirtschaftlich zu überstehen.

Kommunikations-Tipp: Körpersprache mit Maske

Schaut euch das Masken-Video von Stefan Verra an. Das sind zweieinhalb Minuten wertvoller Invest. Stefan ist ein bekannter Körpersprachen-Trainer, er hat sehr, seht gute und einfach umsetzbare Tipps für die Kommunikation mit dem Mund-Nasenschutz für euch. Das ist für euren Kundenverkehr ein absoluter Wettbewerbsvorteil.

Angebot verschlanken

Jetzt ist es auch Zeit, überfällige Produkt- und Dienstleistungspalette zu verschlanken. Kommt mit eurem Angebot aus der Vergleichbarkeit. Der Bauchladen wird durch Spezialisierung auf außergewöhnliche Leistungen und Produkte ersetzt. Macht euch Gedanken darüber, wie ihr euren Kunden einen hohen Zusatznutzen bieten könnt.

Local Digital Marketing

Google My Business effektiv nutzen – Der Online-Kurs

Google My Business (GMB) ist eine kostenlose und effektive Möglichkeit, Dein Geschäft in den Kundenfokus zu rücken. Knapp 30 Prozent aller Geschäfte haben einen vollständig und tagesaktuell gepflegten Account. 20 Prozent haben zwar einen Account, aber pflegen ihn nicht regelmäßig. Die andere Hälfte lässt die Möglichkeit eines kostenlosen und effektiven Digitalen Lokalen Marketings links liegen. Unverständlich, aber Fakt.
Wer das ändern und Google My Business professionell einsetzen will kann sich gerne meinen Online-Kurs downloaden.

Zusätzlicher Kundennutzen

Je einfacher ich es potentiellen Neukunden mache, mich zu finden und sich über mein Geschäft und mein Angebot zu informieren, desto höher ist meine Chance, dass sie bei uns kaufen oder buchen. Das so genannte Google My Business Knowledge Panel ist die Visitenkarte des Geschäfts. Alle wichtigen Informationen sind darin gespeichert. Zusätzlich können Kunden über die GMB-App alle Informationen mobil über Google Maps abrufen. Und sie können über die Nachrichtenfunktion direkt aus GMB heraus mit euch in Kotakt treten.

GMB Bonus-Video

Google bietet die COVID-19 Update Funktion in den Beiträgen an. Diese Beiträge werden von Google im Knowledge Panel exponiert dargestellt, und haben deshalb eine hohe Sichtbarkeit. GMB mag es, wenn aktuelle Informationen gepostet werden, denn Google mag Aktualität für seine Kunden. Je aktueller die Inhalte eurer Beiträge sind, desto besser wertet Google euren Account.

COVID-19 Update und Corona Hilfe

Corona Dauer-Welle

Nicht, dass wir uns falsch verstehen, bei der Corona Dauer-Welle geht nicht um die Friseur-Dienstleistung. Es geht vielmehr um die permanente Anwesenheit des Corona-Virus. Das geht nicht weg, nur weil viele von uns sich so verhalten, als wäre es gar nicht mehr da.

Der Lockdown und die Kosten

Friseure haben nun drei Monate wieder geöffnet. Im Mai war der Umsatz bei uns super, im Juni wie im Vorjahr und im Juli zehn Prozent schlechter als 2019. Der während des Lockdowns entstandene Schaden bei Gress Friseure beträgt summa summarum rund 100.000 Euro. Das Geld fehlt entweder bei der Rücklage oder es muss finanziert werden. Diese Entscheidung ist abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie. Und, das brauche ich keinem Unternehmer erzählen, das ist ein Eiertanz par excellence. Vorrangig bleibt das wichtigste Ziel derzeit die Sicherung der Liquidität.

Ich glaube zwar nicht an einen bundesweiten Lockdown, im lokalen oder regionalen Bereich kann es aber durchaus dazu kommen. Ein uns bekannter Gastronom hatte erst Ende Juli einen Coronafall in seiner Belegschaft. Er musste zumachen bis klar war, ob andere Mitarbeiter infiziert waren. Das war zwar nur eine knappe Woche, aber auch eine knappe Woche kostet Geld und Vertrauen.

Mitarbeiter nach Urlaub freiwillig zum Test

Deshalb haben wir uns entschieden, dass wir allen Mitarbeitern die aus dem Urlaub zurück kommen, einen Test bezahlen. Den kann man in Stuttgart im Medical Center auf dem Flughafen machen lassen und bekommt innerhalb 1-3 Stunden das Ergebnis. Diese 170 Euro pro Test sind eine gute Investition, wenn sie dabei helfen, dass der Betrieb offen bleibt.

Wir bezahlen den Test für jeden Mitarbeiter, egal, ob sie im In-oder Ausland waren. Wer in Länder mit Reisewarnung (bitte täglich auf Vollständigkeit prüfen) fährt muss bei der Rückkehr eh in Quarantäne. Gemessen an dem Schaden der entstehen würde, wenn wir unser Geschäft schließen müssten, fallen die Beträge für die Tests kaum ins Gewicht. Das ist der wirtschaftliche Aspekt. Über den Imageschaden eines Lockdowns, sei er auch nur zeitlich kurz bemessen, möchte ich gar nicht nachdenken.

COVID-19 bleibt

Eine Zeit nach Corona wird es nicht geben. Es wird eine Zeit mit Corona sein. Wie die aussieht und was das für uns bedeutet, ist davon abhängig, ob und wann es entweder einen Impfstoff zur Prävention oder ein Medikament zur Heilung gibt. Eine Testreihe mit 30.000 Probanden ist angelaufen, wir dürfen alle gespannt sein, wie sie verläuft.

Corona-Überblick

In den letzten 20 Jahren hatten wir weltweite Pandemien mit SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe, diversen Grippewellen und nun eben mit COVID-19. Zicka, Dengue, Cholera, Pest waren lokal ausgebrochen, aber weit genug von uns entfernt, um uns keine Angst zu machen. Jetzt haben wir COVID-19 am Hals und damit gleich eine richtige Packung Probleme abbekommen.

Realität akzeptieren

In Depression und Angst zu versinken ist genausowenig eine Option wie das Leugnen des Virus. Die Menschen haben schon immer mit Krankheiten gelebt. Die haben sie nicht abgehalten, auch Spaß zu haben. Ich finde es extrem befremdlich, dass viele Menschen jemanden brauchen, den sie für ihre persönliche Einschränkung verantwortlich machen können. Corona ist nicht schön, aber wir könnten es viel schlechter haben.

Friseure stellen sich ein

Das Schönheitsgeschäft wird sich verändern. Schönheit brauchen die Menschen zwar immer, aber so uneingeschränkt individuell und hedonistsich wie vor Corona wird die persönliche Präsentation auf absehbare Zeit unmöglich sein. Ich kann das auch von mir selber sagen: Warum soll ich mir neue Klamotten kaufen wenn ich sie nirgends präsentieren kann? Dadurch wird auch die Lust auf neue Haare geschmälert. Der finanzielle Faktor spielt dabei natürlich auch noch hinein. Fast 7 Millionen Kurzarbeiter und eine steigende Anzahl von Arbeitslosen sprechen eine deutliche Sprache.

In den kommenden Monaten wird es darum gehen, den Kunden verstärkt ein noch besseres Willkommensgefühl in unseren Geschäften zu verschaffen. Wir sehen gegenseitig unsere Gesichter nicht, wir können Kunden nicht mit Handschlag begrüßen, wir dürfen ihnen den Mantel oder die Jacke nicht abnehmen. All die eingeübten Rituale bei der Begrüßung und der Verabschiedung werden durch neue Rituale ersetzt. Es sind nicht die, die wir gelernt haben. Was soll’s!? Dann wird es eben andere geben, das sehe ich nicht als großes Problem an. Aber wir müssen diese Rituale gezielt entwickeln.

Nicht-Performer werden entlarvt

Durch das tragen der Masken werden die Nicht-Performer entlarvt. Falsches Lachen lenkt nicht von den Augen ab. Die Ausstrahlung des Dienstleisters wird gefühlt, und aufgesetztes Gehabe wird entlarvt. Wahre Menschlichkeit wird auch mit der Maske transportiert. Ich bin durch die Maske auf Menschen aufmerksam im meinem Umfeld geworden, die ich vorher gar nicht auf dem Schirm hatte. Mit den Masken menschelt es, die Körpersprache wird plötzlich zum ausschlaggebenden Impuls. Das ist eine der positiven Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen in COVID-19 Zeiten.

Ausbildung trotz Corona

Wir haben trotz Unsicherheit zwei neue Auszubildende eingestellt. Eine Unterbrechung der Ausbildungsaktivität kommt auf keinen Fall infrage. Und wenn, dann nur, wenn gar kein Geld mehr da ist. Und danach sieht es derzeit Gottseidank nicht aus. Nachwuchs auszubilden ist grade in der Pandemie das Gebot der Stunde. Wo sonst sollen gute Fachkräfte herkommen? Die Vorsorge ist wichtig, denn neue Mitarbeiter sind nie da wenn man sie dringend braucht. Außer, man zieht sie selber durch Ausbildung.

Steigende Fallzahlen – wen wundert’s?

Je mehr wir das Virus als reale Gefahr akzeptieren, desto selbstverständlicher fügen wir die Masken in unsere täglichen Rituale ein. Steigende Fallzahlen erschrecken uns, keine Frage. Aber wen wundert’s? Es ist ja klar, dass die Zahlen dort steigen, wo Menschen geballt zusammenkommen. Ob Schwarzwald, Allgäu, Barcelona oder Gardasee – von überall her werden Menschen dasVirus mitbringen. Sollen wir deshalb nicht in Urlaub fahren, wird mir des öfteren entgegengehalten? Doch, schon, das können wir machen, aber dann dürfen wir uns halt nicht wundern, wenn die Infektionen steigen. Freizügigkeit wird vom Virus sofort bestraft.