Öffentlichkeitsarbeit Archive - Peter Gress

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Gedanken zur Circular Economy

Video: Herzlich willkommen bei Gress Friseure!

Unser Wirtschaftssystem ist auf Wachstum ausgerichtet. Jahrzehntelang hat das ganz gut funktioniert, weil wir die Anzeichen eines nahenden Endes unserer Ressourcen beiseite geschoben haben. Nun stehen wir vor dem großen Problem, das wir ein System verändern müssen, das nicht ohne Einschränkungen verändert werden kann. Wir sind uns bisher noch nicht klar darüber, dass uns diese Einschränkungen härter treffen als bisher angenommen. Nachhaltigkeit muss Fun machen höre ich immer wieder. Ich finde nicht, dass Spaß eine große Rolle dabei spielen muss. Es wird uns definitiv keinen Spaß machen, wenn wir uns am Ende unseres Wirtschaftssystems beschränken müssen. Wie die Beschränkungen kommen werden ist noch nicht klar, aber kommen werden sie definitiv.

Müll aus der Förderbandwirtschaft

Meine ökologische Entwicklung

Die Ölkrise im November 1973 habe ich als junger Mann selber erfahren. 1978 habe ich Frederic Vesters Buch „Unsere Welt, ein vernetztes System“, gelesen. Kurz darauf wurde ich auf den Bericht des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ aufmerksam gemacht.  Damals habe ich noch nicht in vollem Umfang verstanden, um was es geht.

Ökolopoly

Frederic Vesters Öko-Spiel Ökolopoly habe ich mittig der 80er Jahre mit meinen Mitarbeitern gespielt und dabei festgestellt, dass an einem Rad gedreht eine gleichzeitige Veränderung in einem anderen Bereich bedingt.

Cradle2Cradle und Fridays for Future

In den 90er Jahren habe ich dann erstmals von Dr. Michael Braungart und seinen Überlegungen zum Cradle to Cradle Prinzip gehört und gelesen. Mit der Fridays for Future Bewegung war dann für mich endgültig klar, dass in der Friseurwelt ökologisch etwas passieren musste.

Maja Göpel und Erich F. Schuhmacher

Auf Empfehlung hin habe ich Maja Göpels Buch „Unsere Welt neu denken gelesen“. Daraus wiederum ergab sich unter anderem die Lektüre von Erich F. Schuhmachers Buch „Small is beatutiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß“.

Und ich habe nach 45 Jahren mein Exemplar des Club of Rome-Berichts wieder aus dem Regal geholt. Schade, dass wir als Wirtschaftsgesellschaft die vergangenen fünf Jahrzehnte nicht besser genutzt haben.

Was Zulieferer wie La Biosthetique ändern können

Im Gespräch mit Christian Ader, Leiter FE bei La Biosthetique, habe ich mich aufklären lassen, welche Probleme bei der Wiederverwertung von kosmetisch genutzten Kunststoffverpackungen bestehen. Es gibt keine geschlossene Kreisläufe für kosmetisch verwendete Kunststoffe, weshalb Recyclinggranulate selten sind. Hier muss die kosmetische Industrie noch einen langen Weg gehen, bis verfügbare Menge und der Preis harmonieren.

Weitere interessante Vorträge zum Thema Circular Econmy findet ihr bei Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl von Fraunhofer Institut und bei Prof. Dr. Kai Alexander Saldsieder von der Hochschule Pforzheim.

Problemthema Recycling

Recherchen zum Thema Recycling

Meine eigenen Recherchen bezüglich der Selektion von Rohstoffen in unseren Recyclinganlagen waren teils sehr ernüchternd. Die Recyclingausbeute bei Kunststoff liegt in Europa bei etwas über 30 Prozent, in Deutschland ist sie etwas höher bei rund 55 Prozent (13.10.2021). Der Rest geht entweder in die Verbrennung oder in den Export und ist damit für den Rohstoffkreislauf für immer verloren.

Zusätzlich ist den verschlungenen Wegen der Entsorgung schwer auf die Schliche zu kommen. Die Müllwirtschaft gehört zu den großen Exporteuren in Deutschland, laut NABU sind das jährlich 720.000 Tonnen. Die Folge davon: Deutschen Plastikmüll findet man weltweit auf den Müllhalden.

Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft

Der Weg zu einer Kreislaufwirtschaft ist trotz des Kreislaufwirtschaftsgesetzes steinig. Es braucht immens viel Zeit und Energie, um an den bestehenden Systemen etwas  zu verändern. Als kleines Rad im Getriebe, dem Friseursalon, können wir nur in zwei Bereichen punkten: in der Abfallvermeidung und bei der Wiederverwertung. Wir können als Einzelunternehmer nur durch beständige Kommunikation mit unseren Lieferanten Veränderungen erreichen, und nur in der Gesamtheit Veränderungen erzwingen.

Transformation in kleinen Schritten

Es gibt jedoch keine Lösung mit dem Brecheisen, die Veränderungen können nur in kleinen Schritten erzielt werden. Das macht die Veränderung so langsam. Ich weiß aus täglicher Erfahrung, dass die ökologische Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden mühsam ist. Mal hat man dieses Thema im Kopf, mal ein anderes. Es gibt derzeit immer etwas zu über- oder neu zu denken, das die körperlichen und geistigen Energieressourcen beansprucht. Trotzdem muss man dran bleiben und Wege suchen, die eine Veränderung  hin zu einer Circular Economy möglich machen.

JETZT ist jetzt

Bei Gress Friseure Umwelt haben wir den Wechsel initiiert und beschleunigen ihn mit neuen Gedanken und Ansätzen. Menschen sind immer dann am besten, wenn sie Probleme jetzt lösen müssen, wenn sie unter Druck stehen, wenn sie wissen, dass es keine andere Möglichkeit mehr gibt, als sich JETZT zu bewegen. Wir sind der Meinung, für uns ist JETZT jetzt.

Exponentielle Beschleunigung

Dieses Jetzt kommt immer schneller auf uns zu, und wir tun gut daran, uns zu stellen und etwas mehr dazu zu tun, als  wir unter normalen Umständen zu geben bereit sind. Immer mehr zu besitzen macht Menschen nicht glücklich, wir sagen das oft einfach so dahin, aber die Zeit wird kommen, in der genau das passieren muss.

Die Menschheit wächst, sie muss sich ernähren können, das belastet den Ertrag der Felder. Sie müssen wohnen, was die Ressource Land weiter belastet. Trotz des Landbedarfs müssen Wälder bleiben, damit CO2 gebunden werden kann. Durch Erwärmung steigt die Versteppung der Erde, was die Menschen zur Flucht in bewohnbare Gebiete treibt. Das Helmholtz-Zentrum hat zu diesen Themen ein interdisziplinäres und internationales Projekt initiiert (s. Link Landbedarf).

Trockenheit und Dürre

Zunehmende Hitze und die Auswirkungen

Im diesjährigen heißen Sommer haben wir schon einmal erahnen können, was Wasserknappheit bedeuten kann. Wir werden begreifen müssen, dass Wachstum endlich ist, dass Ressourcen versiegen, dass Technologie unsere Probleme nur bedingt lösen kann, auch wenn die Tekkies uns das immer wieder versprechen. Wenn Menschen sich in Bewegung setzen, um in lebenswertere Regionen zu kommen, wird es kein Halten mehr geben, und dann wird uns auch keine Technologie vor einer Völkerwanderung schützen.

Wie wir diese Menschenströme lenken können wird sich ergeben. Sicher ist jedenfalls, dass keine Hilfe von außen kommt und uns rettet. Das müssen wir selber erledigen.

Gress Friseure hat sich jedenfalls schon mal auf den Weg gemacht. Jeder kleine Schritt summiert sich zu einem großen Ganzen.

Ro-Bot

Digitalisierung bei Friseur

An Montag, 9. Mai 2022, hatte ich einen Vortrag bei der Dualen Hochschule BW gehalten. Es ging um die Digitalisierung im Handwerk, in meinem speziellen Fall um die digitale Transformation im Friseurhandwerk.

Interessante Einblicke

In den Gruppenarbeiten kamen einige interessante Ideen auf meine Liste, an die ich so dezidiert noch nicht gedacht habe. Wieder mal wurde damit der Beweis geführt, dass ein unverstellter Blick von außen frische Ideen, oder wenigstens alternative Ansätze hervorbringen kann.

Eines der Themen war der Einsatz eines Bots auf der Webseite. Die Idee dazu habe ich von der Pandemie schon mit Lisandro Adler diskutiert. Die Pandemie hat die Weiterentwicklung bei mir gestoppt. Nach der Kreativsitzung an der DHBW werde ich das Thema aller Voraussicht wieder aufnehmen. Die Studenten haben mir gezeigt, dass die Fragestellung der wichtigste Knackpunkt ist. Welche Fragen stellen die Kunden? Diese lassen sich leider nicht umfänglich definieren.

Bot oder nicht

Ein Bot hilft, wenn er für die Kunden einfach zu bedienen ist. Außerdem ist die Qualität der Antworten (auf nicht 100 Prozent bekannte Fragen) ausschlaggebend. Leider gibt es (noch) keine Erhebungen zu den Fragen, die Friseurkunden stellen, wenn sie sich über Friseure und ihre Angebote informieren. Das wäre natürlich eine große Hilfe, aber ich vermute, dass wir noch länger auf solche Daten warten müssen.
Ich glaube, dass nur ein kleiner Teil der potentiellen Neukunden einen Bot nutzen würden.

Online-Beratung

Friseurdienstleistung ist kein Stangenprodukt, dazu gibt es immer einige Fragen. Diese lassen sich durch persönliche Interaktion am Telefon besser beantworten. Eine gute Alternative zum Bot ist die Online-Beratung über WhatsApp, Zoom oder ähnliche digitale Tools. Das funktioniert sehr gut. Über Video kann ich Kunden einen Vorschlag machen, welcher Haarersatz passen könnte und was es kostet.

Doch lieber telefonieren

Ich selber nutze Bots auf Webseiten eher selten. Der Telekom-Bot bietet einen guten Service, ist aber schnell beim Angebot eines persönliche Gesprächs. Wenn der Bot eine Frage nicht verstanden hat, kommt die Aufforderung: „Können Sie das bitte nochmals mit anderen Worten formulieren?“ Kann ich, aber an diesem Punkt bin ich geneigt, ein Telefonat zu buchen.


Bots haben einen Anklang von Hotline. Sie sind anonym, und sie sind nicht schlau genug, um in einer Unterhaltung die Bälle vernünftig zurück zu spielen.Das nervt irgendwann genauso wie die Wartezeit in der Hotline. Es ist einfach so, dass Probleme schneller gelöst werden, wenn man mit einem Menschen gesprochen, und seine Wünsche formuliert hat. Trotzdem gibt es Kundengruppen, die dieses Angebot gerne nutzen. Wir müssen uns eben in der Planung des Bots die Frage stellen, ob diese Zielgruppen die unseren sind.

Entwicklungskosten

Ein weiterer Punkt sind die Kosten für die Entwicklung eines Bots. Für unserer durch die Pandenie geschwächtes Unternehmen sind die Entwicklungskosten derzeit nicht zu schultern. Vielleicht war es ganz gut, dass ich die Entwicklung vor der Pandemie nicht weiter verfolgt habe. Im Grunde genommen muss bei allem was wir tun der Nutzen für die Kunden prioritär betrachtet werden.


Viele Kunden haben dazuhin eine gewisse Online-Müdigkeit. Monatelanges Home-Office mit täglichen Online-Meetings haben manchen gestresst. Menschen brauchen Menschen in direktem Kontakt! Die Digitalisierung macht nicht frei, sie nervt bei übermäßigem Genuss. Zu Beginn der Pandemie wurde das Arbeitsleben explosionsartig digital. Das war ungewohnt und für manche vielleicht sogar erschreckend.

Zu Beginn des Home-Office haben die Vorteile überwogen, mit der Dauer wurden viele dieser Art der Arbeit überdrüssig. Wahrscheinlich ist es klüger, den Bot doch noch etwas zu schieben, bis die Hybridisierung der Büroarbeit funktioniert und die Berührungsbedenken geringer werden.

De Blick von außen

Dennoch möchte ich klar sagen, dass die Zusammenarbeit mit den dualen Studenten der DHBW erfrischende Einsichten gebracht hat. Ich habe meine Strategie und meine Zahlen auf den Tisch gelegt, und ich habe gute Ideen zurück bekommen. Deshalb glaube ich auch, dass wir für die gesamte Branche externe Hilfe brauchen, um neue Impulse zu erhalten, die uns Friseuren insgesamt einen positiven Push bringen.

Erleuchtete Glühbirne

Voranirren in Coronazeiten

„Hast du einen Plan?“ Diese Frage stelle ich während vielen Gesprächen anderen Unternehmern. Die Händler und Dienstleister in den Innenstädten haben keinen. Wie auch? Mir geht es ja genauso, es gibt keine Sicherheit für eine gelingende Transformation eines Geschäftsmodells. Deshalb gilt: Voranirren in Coronazeiten.

Abhängig von der Politik

Wie soll das auch gehen, wenn wir von politischen Entscheidungen abhängen? Wir können weder etwas dagegen noch etwas dafür tun. Aber wir können unser Mindset verändern und uns darauf trainieren, dass sich unsere Gedanken nicht in der Corona-Dauerschleife verlieren. Wir sind frei, über die vorhandenen Probleme durch Corona hinaus zu denken. Wir dürfen an den ganz großen nächsten Wurf glauben, den wir mit unseren Unternehmen landen und in Zukunft erfolgreich sein werden. Voranirren in Coronazeiten ist derzeit das neue Normal.

Die Mitarbeiter im Fokus

Mein Konzept steht unter Beschuss, nicht nur, weil Umsatz fehlt. Auch und vor allem, weil ich vor Corona gar keine Notwendigkeit dafür gesehen habe, etwas zu ändern, weil es ja gut lief. Jetzt steht dafür alles auf dem Prüfstand, und ich habe festgestellt, dass es gar nicht so gut lief, wie ich dachte.

Die Einrichtung, das Angebot, die Ausbildung, die Weiterbildung, die Spezialisierung, der Kundennutzen, Ökologie und Nachhaltigkeit – die Liste ist lang und natürlich werde ich Lösungen finden. Das wirtschaftliche Umfeld ist sehr sprunghaft und unsicher. Die Situation dabei komplex und und es gibt keine Werkzeuge, sie zu vereinfachen. Wo also soll ich ansetzen? Beim wichtigsten Thema, meinen Mitarbeitern!

Transformation braucht Kapital

Deutschland irrt nicht einmal mehr voraus, Deutschland ist einfach stehen geblieben und teilweise sogar zurück geschritten. Ich möchte aber sehr gerne dazu beitragen, das zu ändern. Deshalb gestalte ich die Zukunft in meinem Einflussbereich. Digitalisierung, Ökologie und Nachhaltigkeit, sowie die Erhöhung des Kundennutzens und des Erlebniswertes sind dabei die wichtigen Themen.

Das Wie und das Wie lange dauert das ist davon abhängig, wie ich mit meinem Geschäft durch die Pandemie und aus der Pandemie hervorkomme. Eine Transformation braucht Kapital, das ich derzeit nicht in ausreichendem Maße habe, das muss erst wieder verdient werden. Und es kommt darauf an, wie stark die Vision ist, hinter der sich die Mitarbeiter aufstellen können.

Unterwegs im Schaum

Mit gefällt das Wort voranirren. Es passt gut in die pandemische Zeit, und es ist das Gegenteil von Planungssicherheit. Wir sind im Nebel unterwegs, oder im Schaum, wie es der Philosoph Peter Sloterdijk bezeichnet. Es gibt nicht mehr den geraden Weg zum Ziel, wenn es den je gab.

Wir machen Umwege, gehen um Ecken, sehen mal den Horizont, mal nicht und orientieren uns nach Gefühl, weil die Zahlen nur noch bedingt für eine Transformation taugen. Oliver Leisse, Inhaber der Agentur SEE MORE Future Research & Development hat es auf den Punkt gebracht: „Aus: Die Großen fressen die Kleinen wurde: Die Schnellen fressen die Langsamen ist heute: Die Versteher fressen die Nichtversteher geworden!“

Wer anpassungsfähig und mutig ist, und wer gerne Dompteur in unsicheren Zeiten ist, kann die erfolgreiche Transformation schaffen. Ich bin überzeugt, mein Team und ich gehören dazu.Ich freue mich wie immer auf eure Kommentare und Reaktionen.


Übrigens: Ich lade euch am Mittwoch, 1.12.2021, um 19:30 Uhr, ganz herzlich ein zum Facebook-Live Talk mit Hannes Kielmeyer und seinem Team bei Kielmeyers 1582 in Esslingen. Schaut ab 2.11.2021 auf die Ankündigung hier im Blog und gerne auch auf meiner Facebookseite.

Tragt euch gerne in meinen Newsletter ein, dann verpasst ihr keine Termine.

Peter Gres Podcast Quickies

017 – Podcast – Local Marketing mit Google My Business

Podcast 017 – Local Marketing mit Google My Business

Heute geht es um lokales Marketing mit Google My Business

Im lokalen Marekting gibt es kein besseres Tool als Google My Business. Google spielt bei der Internetsuche weltweit eine Hauptrolle. In USA beläuft sich der Marktanteil von Google auf 81 Prozent. In Deutschland waren es im Januar 2021  84 Prozent. Selbst in Russland hat Google die Suchmaschine Yandex überholt und ist seit 2019 dort die Nummer 1. In China beißt sich Google allerdings momentan noch die Zähe aus. Dort dominiert die Suchmaschine Sogou den Markt. Den mobilen Markt deckt Google in Deutschland  im Januar 2021 zu 98 Prozent ab.

Zugriffe über Google My Business

Interessanterweise waren die mobilen Zugriffe auf unsere Friseurdienstleistungen vor dem verstärkten Home-Office durchschnittlich um das vierfache höher als die Zugriffe über den Desktop. Jetzt sind es lediglich noch doppelt so viele. Im Perückenbereich verhält es sich fast spiegelbildlich anders herum, hier dominieren die Zugriffe über den Desktop. Während des Lockdowns waren die Zugriffe auf die Webseite um das sechsfache höher als die Telefonate.

Unsere Google Ads hatten während des Lockdowns Pause. Den Zugriffen auf die Webseite hat das nicht geschadet. Wir haben die Webseite während des Lockdowns in eine  Info-Seite zur Coronasituation umfunktioniert, die viele Kunden gerne genutzt haben. Alle Beiträge in Google My Business haben zusätzlich auf die Webseite verwiesen, was wiederum zu höheren Kontaktzahlen geführt hatte.

Wirkungsvolles Tool

Google hat mit My Business ein Tool geschaffen, dass die Kunden im Einzugsgebiet unseres Geschäfts mit Informationen und Neuigkeiten versorgt. Vor allem Bilder sind ein Frequenzbringer. Wir bekommen im Vergleich mit Wettbewerbern durchschnittlich mehr als  1000 Prozent mehr Views auf unsere Bilder.

Warum ein Produkt 3500 mal betrachtet wird und ein anders aus derselben Produktreihe nur 210 mal? Das wird für alle Zeiten das Geheimnis entweder des Algorithmus oder der Kunden bleiben. Unser Titelbild wurde 431.000 mal angeschaut, das nächstbeste Bild eines blonden Bobs immerhin noch knapp 55.000 mal. Das beste Produktbild erreichte über 24.000 Kunden,  ein Weihnachtsbaum knapp 6000. Ein Smiley-Luftballon mit schwarzer Ray-Ban Brille immerhin auch noch 3.500 Kunden innerhalb von 16 Wochen

Da niemand sagen kann welche Bilder bei den Kunden gut ankommen, legen wir mehrere Angeln aus. Momentan sticht mir die Idee ins Hirn, dass ich ab sofort alle Bilder mit unserem Logo branden werde. Gut, dass ich drauf gekommen bin. Es hilft doch, wenn man über Dinge spricht. In der Statistik weisen ähnliche Unternehmen wie unseres lediglich 9 Fotos aus, im Gegensatz zu unseren knapp 700 Stück.

Fotos produzieren

Im Navigationspunkt Fotos kann ich die Bilder nach Beliebtheit sortieren. Für das fotografieren von Produkten und Kleinteilen hat mein Schreiner eine Fotobox gebaut. Die ist 50 x 50 cm und 70 cm tief und hinten mit einer Holhkehle versehen. Das Deckenlicht ist ein LED-Rundstrahler und vom Eingang her sorgt ein Ringlight für Helligkeit. So kann ich auch mit lichtschwacheren Linsen eines Smartphones gut ausgeleuchtete Fotos schießen. Die Produktfotos stelle ich unter Produkte in die jeweilige Kategorie ein, beschreibe und bepreise sie.

Rezensionen

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Rezensionen oder Bewertungen. My Business bietet einen Link an, den ich in den sozialen Medien und in meinem Newsletter verbreiten kann. Der Link lässt sich auch sehr gut an Mails anhängen und per QR-Code in den geschäftlichen Schriftverkehr einbauen. Wir haben uns zusätzlich Postkarten mit QR-Codes drucken lassen, die wir im Salon auslegen und die Kunden damit bitten, ihre positive Bewertung zu veröffentlichen.

Proven Expert

Weil nicht jeder Internetnutzer ein Google-Konto hat, bieten wir über Proven Expert eine alternative Bewertungsplattform an. Bewertungen sind wichtig. Es muss klar erkenntlich sein, dass es sich nicht um Fakes handelt. Wir bitten Kunden darum, den Namen der Mitarbeiter zu nennen, was leider nicht immer funktioniert. Manche Kunden schreiben nicht gerne, sie drücken auf die 5 Sterne und schicken die Bewertung ab. Das ist zwar auch schön und eine Anerkennung, sie ist aber leider nicht so viel wert wie eine Bewertung mit Namensnennung.

Kauft keine Bewertungen!

Deshalb auch abschließend zu diesem Thema meine Warnung an alle, die Bewertungen kaufen wollen. Macht das nicht, denn wenn Google euch dabei erwischt wird euer Account gesperrt und womöglich nicht mehr aufgemacht. Google mag echte Bewertungen, auf Fakes reagiert das Unternehmen ziemlich radikal. Das mag nicht jedem schmecken, aber es sorgt dafür, dass man den Bewertungen trauen kann. Es macht ja keinen Sinn, wenn jeder Bewertungen kauft, denen er nicht entsprechen kann. Dann könnte man sich den Aufwand sparen.

Also, bleibt bei den Bewertungen auf jeden Fall zum Wohle aller ehrlich. Schau danach, dass du viele Bewertungen erhältst, weil Google Unternehmen mit vielen Bewertungen mehr Sichtbarkeit garantiert. Habe immer im Kopf, dass Google den Nutzern immer aktuelle und ehrliche Leistung bieten will. Je besser Google das macht, desto sicherer kann das Unternehmen sein, dass User nicht zu einer anderen Suchmaschine wechseln. Google und du haben also dasselbe Ziel.

GMB App

Über die My Business App kannst du von Kunden Nachrichten empfangen und chatten. Wenn du die Nachrichtenfunktion nutzt schau danach, dass deine Antwortzeit 24 Stunden nicht übersteigt. Google liebt zeitnahe Kommunikation, was ja bei einem digitalen Tool Sinn macht.

Spontane Informationen an die Kunden

Die App ermöglicht es Dir auch, Bilder aufzunehmen und unkompliziert hochzuladen. Nachdem ich alle meine Bilder mit unserem Logo branden will, erstelle ich eine Vorlage in Canva, in die ich meine Bilder einfüge. Wenn ihr Canva noch nicht nutzt informiert euch über die vielfältigen Möglichkeiten. Den Link stelle ich euch in die Shownotes.

Mit der App bin ich sehr spontan. Mein letzter Kunden hat abgesagt und ich habe noch etwas zu erledigen und schließe den Laden? Kein Problem, ich stelle die Information in die Beiträge und jeder kann es lesen. Du hast einen Sonderpsten bekommen de du schnell abverkaufen willst? Füge ein Angebot hinzu, und stelle es online. Das geht in wenigen Minuten.

Schnelle und unkompliziert

My Business steht für unkomplizierte Handhabung und die Schnelligkeit, mit der ich Neuigkeiten verbreiten kann. Das Tool ist kostenlos und wir bei Gress Friseure können im lokalen Marketing nicht mehr darauf verzichten. Den neuesten Zahlen zufolge nutzen nur 20 Prozent der Geschäfte in Deutschlnad den Dienst regelmäßig. Das ist schade, denn erstens ist My Business kostenlos und zweitens ist es lokal, das heißt, es gibt so gut wie keinen Streuverlust.

Statistik

Das führt mich zur Statistik. Ihr bekommt bei My Business eine Fülle von statistischen Daten. Alle sind in Schautafeln aufbereitet und sehr übersichtlich angeordnet. Das Google Dashboard zeigt euch eine übersichtliche Zusammenfassung eurer statistischen Daten. Wie viele Telefonate wurden über Maps geführt? Wie viele Kunden haben eure Webseite besucht? Wie viele SMS haben Kunden geschickt? Aus welchen Postleitzahlenbereichen kommen eure Kunden? Ihr erfahrt alles sehr genau.

SEO, Ads und Algorithmus

Nutzt Google My Business intensiv, ihr findet keine bessere lokale Werbeplattform. My Business ersetzt die ehemaligen Gelben Seiten. Gepaart mit dem Suchalgorithmus, Google Ads und SEO habt ihr ein schlagkräftiges Trio an der Hand.

10 Minuten täglich reichen aus, um das Profil zu pflegen. Sehr effektiv, sehr einfach und sehr wirkungsvoll

Peter Gres Podcast Quickies

003 – Podcast Starke Marke – Der Rote Faden

Jedes Jahr legen wir für unser Unternehmen ein Motto fest. Im Coronajahr 2020 steht das konstante Grundbedürfnis unserer Kunden noch stärker als sonst im Fokus. Wir konzentrieren unsere Anstrengungen noch intensiver auf den Nutzen für unsere Kunden. Sie bringen uns den Umsatz, sie halten uns am Leben. Ihnen gilt unsere Zuwendung und unsere Aufmerksamkeit. Je besser wir das tun, desto konstanter ist der lebenslange Kundenwert. Und gibt es etwas einfacheres, als höflich, freundlich, zuvorkommend zu anderen Menschen zu sein?

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001 – Podcast Starke Marke – Mitarbeiterspezialisierung

Liebe Strategen, ich heiße euch herzlich willkommen bei meinem Podcast Starke Marke – Mitarbeiterspezialisierung für eine bessere Motivation. Mein Name ist Peter Gress und ich möchte mit und für euch in Zukunft Strategien beleuchten, die unseren Unternehmen mehr Erfolg im Markt verschaffen.

In dieser Folge beleuchte ich den Weg zur Spezialisierung einzelner Mitarbeiter. Meine Feststellung: Nicht jeder muss alles können. Mitarbeiterspezialisierung schafft intrinsische Motivation.

Natürliches Lernen

Wer ein Kind hat kennt folgende Situation: Das Scheisserle dreht sind erstmals auf den Bauch. Die Freude ist groß, denn das Kleine hat einen ersten bahnbrechenden Schritt gemacht. Irgendwann krabbelt das Kind und dann versucht es aufzustehen. Ahs und Ohs und Applaus begleiten es bei jedem kleinen Fortschritt. Die Begeisterung der Großen ist grenzenlos, wenn das Kleine losläuft. Aber ab dann ist es aus mit der Ermutigung, Neues zu entdecken und dem Forscherdrang zu folgen.

Ab jetzt heißt es: Fass da nicht hin, das kannst Du nicht, das darfst Du nicht, lass das, ich mach das, du tust dir weh – das Totschlagargument schlechthin. Im Kindergarten darf es wenigstens noch nach Herzenslust spielen. Dort macht es Spaß zu entdecken, zu experimentieren und Dinge auszuprobieren. Gelernt wird dabei in atemberaubender Geschwindigkeit. 

Die Crux mit der Schule

In der ersten, vielleicht auch noch in der zweiten Klasse macht Schule noch Spaß, aber dann kippt es. Das Spiel ist zu Ende, der Ernst bestimmt ab jetzt das Lernen. Die Lerngeschwindigkeit nimmt ab. Den Kindern wird via G8 Wissen in den Kopf gepresst, damit sie früher fertig sind. Das ist durchaus doppeldeutig gemeint.

Bis zum Ende ihrer Schulzeit sind die Kinder und Jugendlichen ständig unter Druck. Sie merken schnell, dass es nicht um die Stärkung ihrer Stärken geht, sondern um das Lernen dessen, was sie nicht so gut können. Kinder bügeln ständig Lücken aus und lernen sozusagen hinterher. Vieles interessiert sie gar nicht, weil sie den Stoff nicht mit dem realen Leben verknüpfen können. Aber die Regeln sind gnadenlos. Sie müssen eben, weil es geprüft wird.

Schülern wird nicht beigebracht, wie sie lernen sollen. Dabei wäre das der allerwichtigste Schritt für erfolgreiches lebenslanges Lernen. Das ist doch mal eine herausfordernde Aufgabe für einen Ausbildungsbetrieb! Das Gehirn erledigt das Lernen eh von alleine. Es nimmt ständig Neues auf, prüft die Fakten, gleicht sie ab, und dockt sie dort an, wo schon ein Pfad angelegt ist. Stünde der biochemische Ablauf des Lernprozesses auf dem Lehrplan, könnten die Kids viel besser einschätzen, wie sie mit Schwierigkeiten oder Rückschlägen beim lernen umgehen sollen. 

Spezielle Begabung entdecken

In der Ausbildung geht es meist so weiter. Die vorrangige Aufgabe des Ausbilders muss es sein, die Stärken der jungen Menschen zu erkennen und sie zu fördern. Der Ausbildungsrahmenplan zwingt die jungen Erwachsenen zum Generalistendasein. Ein Generalist kann jedoch niemals in allen Bereichen so gut sein wie ein Spezialist. Ausbildung soll dabei nicht mikroskopiert werden, aber sie muss die Stärken in den Mittelpunkt stellen, und nicht die Erfüllung der Plananforderungen. Wir brauchen keine gleichgeschalteten Fachkräfte, wir brauchen denkoffene kreative jungen Experten mit einer ganzheitlichen Sicht auf die Wirtschaftswelt.

Verantwortung auf Mitarbeiter verlagern

Von Unternehmern erwartet man ja auch nicht, dass sie nicht alles wissen und können müssen. Ihr Job ist es zu wissen, woher sie die Informationen und Leistungen bekommen, die sie brauchen, um ihren Job richtig gut zu machen. Leider kranken viele Führungskräfte daran, dass sie glauben, ohne sie gehe es nicht, sie seien unersetzbar, sie müssten deshalb alles alleine entscheiden. Je mehr Mitarbeiter Sie mit wichtigen Aufgaben betreuen, und je weniger Sie sich in deren Tagesgeschäft einmischen, desto effektiver werden Sie führen, und desto schneller erreichen Sie Ihre Ziele. Sie müssen Ihre Mitarbeiter selbstverständlich mit klar umrissenen Aufgabenbereichen betreuen und Sie brauchen eine Gesprächsstruktur. Wer sich für diesen Weg entscheidet muss beachten, dass niemals über den Kopf des Mitarbeiter hinweg entschieden wird, sonst haben Sie das Vertrauen und die Motivation des Mitarbeiters verloren. 

Spezialisierung

Was ist überhaupt ein Spezialist? Spezialisten machen überwiegend das, was ihnen Spaß macht, denn das können sie ja besonders gut. Das wäre doch die perfekte Arbeitssituation, oder nicht? Durch ihre hohe Expertise bekommen sie ständig positives Feedback. Anerkennung ihrer Leistung motiviert sie intrinisch, also aus sich selber heraus. All das stimmt, kommt aber so in Reinform nirgendwo vor. Aber gut, jeder von uns muss mit Einschränkungen zurechtkommen und lernen, sie zu akzeptieren. Zu manchen Zeiten kommen die jungen Leute damit gut klar, und zu anderen Zeiten eben nicht. Sie sind ja keine Maschinen, sondern jungen Menschen im heftigsten Lernprozess ihres Lebens. Sie können jedes Quentchen an Motivation gebrauchen, um zu kompetenten Fachkräften heran zu wachsen.

Intrinsische Motivation erzeugen

Wer als Führungskraft und Ausbilder heute noch glaubt, man könne andere Menschen motivieren, hat etwas Maßgebliches nicht verstanden. Menschen sind immer motiviert, es kommt eben darauf an, ob Führungskräfte sie verstehen und dort einsetzen, wo sie den maximalen Erfolg haben. Wenn Mitarbeiter bockig sind, haben sie durchaus auch eine Motivation. Sie wollen halt nicht, was der andere will. Also muss der andere für Erfolgserlebnisse und Wertschätzung sorgen, das motiviert Menschen dauerhaft. Sie arbeiten dann mit voller Konzentration an ihrem Erfolg, und damit auch am Erfolg des Unternehmens. Wer seine Mitarbeiter nicht wertschätzt, darf sich auch nicht wundern, wenn sie keine Leistung bringen. Flapsig gesagt: Jeder hat die Mitarbeiter, die er verdient. Und noch einen obendrauf: Wenn Führungskraft und Mitarbeiter partout nicht zusammenkommen und dadurch die Leistung leidet, muss man sich trennen.

Hochleistungswille unterstützen

Ich bleibe noch bei der Ausbildung. Wenn junge Menschen in das Arbeitsleben eintreten, haben sie noch keine Vorstellung von dem, was sie erwartet. Ich habe manchen Ausbilder reden gehört, dass es jetzt an der Zeit sei, den Jungen die Flausen auszutreiben. Solche Ausbilder müssen sich nicht wundern, dass ihre Mitarbeiter tatsächlich aus-Bindestrich-lernen. Sie haben einfach keinen Bock auf solche Zustände. Wenn Hochleistungswille auf Methoden von gestern in Arbeits- und Lernumgebungen von vorgestern trifft, entsteht keine Motivation auf Höchstleistung.

Berufsanfänger können meist auch nicht einschätzen, was sie selber zu leisten imstande sind. Sie müssen ja erst noch ihre Rolle finden. Dazu brauchen sie Unterstützung. Führungskräfte, in dem Fall die Ausbilder und Ausbilderinnen, brauchen Fingerspitzengefühl, scharfe Beobachtungsgabe und ehrliches Interesse am Fortkommen der jungen Menschen. Stärken zu erkennen und früh zu nutzen schafft Motivation, Vertrauen und Bindung ans Unternehmen.

Stärkentableau

Auszubildende sollten spätestens am Ende des ersten Ausbildungsjahres ihr erstes Stärkentableau ausfüllen. In das Tableau tragen sie ein, wo sie ihrer Meinung nach Unterstützung benötigen, wie sie ihre persönlichen Stärken entwickeln wollen und welche Spezialisierung sie anstreben. Die Möglichkeiten der Spezialisierung hängen vom Beruf und vom Unternehmen ab. Es ist wichtig, die Spezialisierungsbereiche innerhalb des Unternehmens zu definieren, damit der Azubi eine Auswahl treffen kann. Diese Spezialisierungen werden unterstützt durch interne Prüfungen. Diese sind einerseits notwendig, damit die Ausbilder zu jeder Zeit wissen wo ihre Auszubildenden stehen, und andererseits, damit die Auszubildenden selber einen Maßstab für ihre Leistungen haben. 

Das Stärkentableau ist ein einfaches, aber sehr effektives Mittel dafür, wie sich Azubis und Fachkräfte selber an ihrem derzeitigen Können und ihrem zukünftigen Anspruch ausrichten. Wir haben damit in unserem Unternehmen extrem gute Erfahrungen gemacht, mussten aber unser Verständnis von Ausbildung grundlegend hinterfragen.

Generalist vs. Spezialist

Ich komme zu den Fachkräften und möchte anhand eines Beispiels zeigen, wie sich Spezialisten zu Generalisten verhalten. Zehnkämpfer sind die Könige des Sports. Tatsächlich ist es eine tolle Leistung, in zehn verschiedenen Disziplinen Höchstleistungen zu erbringen. Trotz der Königskrone fürs Generalistentum sind sie den Spezialisten in den einzelnen Disziplinen unterlegen. Spezialisten können sich auf eine Sache konzentrieren und sind so wesentlich effektiver und qualitativ besser in der Ausführung ihrer Aufgabe. In der Übertragung auf ein Unternehmen bedeutet das, dass ein großes Angebot die Kräfte zersplittert.

Diversifizierung ist kein Heilsversprechen, dafür gibt es eindrucksvolle Beispiele. Für eine Spezialisierung gilt das selbstverständlich auch. Jeder Spezialist muss sich im klaren darüber sein, dass seine Spezialisierung eines Tages nicht mehr gewünscht ist. Jedoch muss sich heute jeder Unternehmer sowieso regelmäßig hinterfragen, ob sein Angebot so noch Zukunft hat, wie es grade angeboten wird.

Zielführende Weiterbildung

Für ein Unternehmen ist die Weiterbildung der Fachkräfte von ausschlaggebender Bedeutung. Je spezialisierter die Mitarbeiter sind, desto schneller ist der Rückfluss des Investments. Spezialisierung bedingt natürlich die Reduzierung des Angebots. Wie viele Dienstleistungen oder Produkte werden beibehalten, obwohl sie keinen oder nur einen sehr geringen Deckungsbeitrag bringen? Von Gewinn ganz zu schweigen? Viele Unternehmer haben Angst vor dieser Reduktion, weil irgendwann einmal ein Geschäftsbereich wegbrechen könnte. Die Frage stellt sich dabei, ob sich ein Unternehmen heute aus Sicherheitsgründen noch Geschäftsbereiche leisten kann, die kein Geld bringen, nur weil man sie irgendwann mal brauchen könnte?

Nutzt die Anlagen eurer Mitarbeiter zum Wohl des Unternehmens. Findet einen Weg, nicht lukrative Leistungen zu entsorgen und das Lager intelligent zu verwalten. Beides kostet viel Geld, das ihr besser auf der Gewinnseite verbucht, um den Cash-Flow zu sichern. Speziell in Corona-Zeiten ist Cash für viele Betriebe überlebensnotwendig. Setzt eure Mitarbeiter intelligent ein, und habt keine Angst vor der Abgabe von Verantwortung. Vielleicht wird manches nicht so erledigt, wie ihr das selber machen würdet, aber es stellt sich halt auch immer die Frage, ob eure Entscheidung tatsächlich besser gewesen wäre.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Ich verabschiede mich für heute, bleibt mir gewogen, und bleibt gesund und optimistisch.

Euer Peter Gress

Lockdown 2.0 Deutschland

Lockdown 2.0 im November

Ab Montag, 2.11.2020, geht es in den Lockdown 2.0. Ich habe ihn nicht vermisst. Ich wundere mich sehr, dass er jetzt so plötzlich wieder auf den Plan gekommen ist. Wir schießen, wie im Frühjahr, wieder mit denselben Waffen auf denselben Feind. Der ist davon nicht beeindruckt, aber wir haben einen weiteren Schritt hin zur Vermögensvernichtung gemacht. Und einen weiteren hin zur Isolation der Menschen.

Sozialer Unfrieden

Wie viele Selbsttötungen und Insolvenzen werden wir zu beklagen haben? Wie viele zerstörte Familien, vereinsamte Alte, abgehängte Schüler, nicht ausgebildete Jugendliche? Und wieviel Frust müssen wir Bürger ertragen, weil fast alles verboten ist, was Spaß macht? Viele stellen sich deshalb die Frage: Ist der Lockdown 2.0 wirklich notwendig?

Am Montag, 2.11.2020 beginnt der Lockdown 2.0, und nach vier Wochen, am Montag, 30. November 2020 machen wir (vielleicht) wieder auf. Wir bereiten uns dann drei Wochen lang auf die virenschleudernden, weihnachtlichen Familienfeste und in der vierten Woche auf den Jahrerswechsel vor. Im Januar 21 fahren wir dann Ski, damit im Februar 21 die Zahlen wieder richtig ansteigen können, und im März 21 machen wir wieder dicht. Ich frage mich, wer am Ende übrig bleibt, um die vollmundigen wirtschaftlichen Prognosen der Herren Altmaier und Scholz zu erarbeiten?

Grippeimpfung
Arzt verabreicht Grippeimpfung

Hilft die Impfung?

Auf die Impfung können wir nicht hoffen, die wird uns nicht so schnell retten. Vor der Impfung steht ja erst einmal der Verteilungskampf. Wer als Erster am Markt ist, bekommt das Impf-Vorrecht. Die anderen warten erstmal. Die frühe Verfügbarkeit des Impfstoffs wird so auch zum Wettbewerbsvorteil der Staaten.

Damit stellt sich auch gleich die Frage nach der Kapazität der Impfdosen. Wie schnell kann der Stoff in großer Menge produziert werden? Müssen wir ein-, zwei- oder gar dreimal geimpft werden? Alleine in der EU leben rund 750.000.000 Menschen. Wenn zweimal geimpft werden muss, sind das alleine für die EU 1.500.000.000 Impfdosen. Mittlerweile leben auf der Erde aber 7,7 Milliarden Menschen, die alle geimpft werden müssen. Es wird Jahre dauern, bis das geschafft ist. Wenn es denn überhaupt gelingt.

Verzweiflungsentscheidung

Der November-Lockdown 2.0 ist eine Verzweiflungsentscheidung. Es ist verständlich, dass die Kapazitäten des Gesundheitssystems nicht überfordert werden dürfen. Aber wenn wir Menschen wegsperren, damit sie nicht erkranken, bleiben sie vielleicht körperlich gesund, sind aber psychisch am Ende.

Die Virologen und die Politiker mögen am Ende zufrieden sein, dass eine Eindämmung erreicht wird. Dann müssen die Psychologen und Psychiater übernehmen, um die Menschen wieder aufzurichten, damit sie in der Lage sind, den wirtschaftlichen Aufschwung mitzugestalten.

Eine Frage der Duldsamkeit

Ob die Menschen der Politik bei diesem Spiel mehrmals folgen werden, glaube ich nicht. Die Deutschen sind zwar brav und demonstrieren nicht so gerne, aber wenn der soziale und wirtschaftliche Druck zu groß wird, kann die Politik nicht mehr mit der Duldsamkeit der Menschen rechnen. Wenn die Duldsamkeitsgrenze überschritten und die Glaubwürdigkeit der Politik erschüttert ist, helfen auch keine Gießkannen voller Geld mehr.

Traurige Seniorin
Traurige Seniorin schaut aus dem Fenster

Angst vor Isolation und Fremdbestimmung

Heute hat mir eine Kundin erzählt, dass die 90-jährige Bewohnerin eines Altenheims in die Psychiatrie eigeliefert wurde, weil sie aus dem Fenster steigen wollte. Sie konnte die Kontaktbeschränkung nicht mehr aushalten, sie wollte raus. Sie wurde aus der Psychiatrie entlassen, weil man ihr vollständige geistige Gesundheit attestierte. Ihr war lediglich angst vor lähmender Einsamkeit.

Viele meiner alten Kunden, die vor dem ersten Lockdown schon etwas tütelig und vergesslich waren, habe ich seit dem Lockup nicht mehr gesehen. Die Isolation hat diesen alten Menschen vollends den Rest gegeben. Ist ein solchermaßen geschütztes Leben überhaupt noch lebenswert? Diese Frage muss erlaubt sein. Ich will mir das für mich nicht vorstellen, denn im Grunde genommen kommt es einer Entmündigung und Fremdbestimmung gleich. Was andere für mich als gut und richtig empfinden, muss mir nicht automatisch gut tun.

Steigende Arbeitslosigkeit

Durch den Lockdown werden viele Menschen arbeitslos. Der Volkswirtschaftsprofessor Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung prognostiziert im November zusätzliche 100.000 Arbeitslose (StZ, 30.10.2020, Seite 9). Zwar sind die bisherigen, rückläufigen Zahlen bis Mitte Oktober vom Abbau der Arbeitslosigkeit geprägt, aber durch den Lockdown 2.0 werden sie wieder stärker steigen.

Der Südwesten ist im Vergleich zum Bundesgebiet überproportional vom Einbruch der Wirtschaftsleistung betroffen. Rund 14 Prozent Rückgang zeigen die Abhängigkeit von der Autoindustrie und dem Maschinenbau. Steigende Arbeitslosigkeit und wieder vermehrte Kurzarbeit dürfte sich auch auf unsere Geschäfte negativ auswirken.

Wie kommen wir weiter?

Das weitere Vorgehen muss parlamentarisch diskutiert werden. Das RKI und die angestammten beratenden Virologen sind sicher nicht die einzigen kompetenten Köpfe in Deutschland. Für jedes Problem gibt es einen zweiten Weg, man muss ihn eben finden wollen. Die Abgeordneten sind dazu da, solche Menschen zu suchen und ihnen die Chance zu bieten, ihre Argumente vorzutragen.

Ich bin keiner dieser Menschen und ich kenne auch keinen. Ich weiß aber aus Erfahrung, dass mehrere Meinungen zu mehr möglichen Lösungsansätzen führen. Jeder kreative Prozess erschöpft sich, wenn immer dieselben Spieler dasselbe Problem analysieren.

Nichts gelernt

Wir sehen ja, in sechs Monaten haben wir nichts dazu gelernt. Gleiche Maßnahmen für das gleiche Problem. Das ist sehr bedauerlich, weil der Lockdown 2.0 in ein Szenario führt, das Unternehmer und Arbeitnehmer den Glauben in die Leitung des Landes verlieren lässt. Da können uns die Krisenpolitiker in ihren gebetsmühlenartig wiederholten, schön gesetzten Worten erzählen, was sie wollen.

Lachender Mann im Anzug
Lachender Mann im Anzug springt vor Freude in die Luft

Motivation tut Not

Wir brauchen motivierende Zukunftsaussichten, denn wir müssen den Karren ja wieder aus dem Dreck ziehen. Für uns Kleinunternehmer muss sich die Politik stark machen. Wir fahren alle auf Sicht, und es mag am Ende sein wie es eben kommt. Aber auf dem Weg dorthin brauchen wir Signale aus der Führungsriege, die außer Lockdown, Drohung und Einschränkung noch andere Ziele kennt.

Strategie-Gruppe

Strategie bestimmt den Erfolg

Läuft das Geschäft nicht, stimmt die Strategie nicht. Strategie bestimmt den Erfolg, das haben viele erfolgreiche Unternehmer erkannt. Wenn ein Unternehmen nicht mehr wächst, kann es auf Dauer nicht überleben. Wolfgang Mewes hat das in seiner EKS genannten Strategielehre thematisiert.

Erfolg kommt nicht zufällig

Als Unternehmer sind wir abhängig von guten Mitarbeitern, einer guten Strategie, von effektiver Datenanalyse und an vorderster Stelle vom Mut und der Energie der UnternehmerIn.

Führungsqualität, Innovationsfähigkeit und Konsequenz sind die Voraussetzung für erfolgreiches Wachstum. Ich bin davon überzeugt, dass Konsequenz Genialität sticht. Wer bald von einem Thema gelangweilt ist und nicht dran bleibt, kommt nicht voran. Wer dagegen bei der Sache bleibt und seinen Weg konsequent und zielstrebig umsetzt, wird erfolgreich sein.

Mitarbeiter müssen passen

In den ersten Lebensmonaten lernen Babies automatisch. Sie hören, beobachten und kopieren. Die Eltern sind die Vorbilder, denen das Kleinkind folgt. Wir freuen uns, wenn das Kind sich zum ersten Mal auf den Bauch dreht und ganz aus dem Häuschen sind wir, wenn es erste Gehversuche macht. Wir unterstützen es, klatschen in die Hände und freuen uns über die Fortschritte.

Kaum kann das Kind laufen fangen die Beschränkungen an. Tu dies nicht, zu das nicht, lass das, ich mach – das sind gut gemeinte Einschränkungen. In der Schule werden die natürlichen Anlagen wenig gefördert. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung schlechter Noten in Fächern, die das Kind nicht mag. In der Ausbildung und im Berufsleben geht das so weiter, dabei ist die Stärkung des Selbstbewusstseins die wichtigste Aufgabe. Die Unternehmensführung muss erkennen, welche Stärken die Mitarbeiter haben. Diese Stärken müssen zum Unternehmensprofil passen.

Wenn Sie die Vorlage downloaden können Sie aus einer Apple oder Microsoft Vorlage wählen. Tragen Sie in die linke Spalte die Namen Ihrer Mitarbeiter ein. In der Headline listen Sie Ihre Dienstleistungen oder Services und bitte Ihre Mitarbeiter, dort ein Kreuz zu machen wo sie sich richtig stark einstufen. Ein weiteres Kreuz sollen sie dorthin machen, wo sie eine stärkere Spezialisierung anstreben. So haben Sie erstmal einen Überblick, wo Ihre Mitarbeiter stehen und wie Sie sie in Ihre Unternehmensstrategie einbinden können.

Wenn ein Mitarbeiter nicht die Stärken hat und Leistung bringt, die er bringen soll, passt er leider nicht zur Strategie des Unternehmens. Die Floskel: „Das wird schon“ setzt auf Hoffnung, ist aber weder für das Unternehmen noch für den Mitarbeiter gesund. Wenn die Mitarbeiter nicht zum Unternehmen passen, muss man sich von ihnen trennen. Ein harter Schnitt ist besser als ein langgezogenes Leiden.

Was folgert daraus für das Unternehmen?

Wir wissen, dass wir Menschen nicht dauerhaft von außen motivieren können. Menschen motivieren sich aus sich selbst heraus, wenn sie einen Sinn in dem sehen was sie tun. Unternehmen sollten deshalb dafür sorgen, den Mitarbeitern ein Umfeld zu bieten, in dem sie wachsen und ihre Vorstellungen von erfüllender Arbeit gestalten können. Das dringendste Ziel von strategischer Führung muss heute sein, die individuellen Stärken der Menschen heraus zu filtern. Erst wenn beide Seiten zueinander passen, beginnt die produktive Reise in die Zukunft.

Fluktuation einplanen

Strategie bestimmt den Erfolg, deshalb gehört zu einem guten Mitarbeitermanagement die Akzeptanz von Fluktuation. Die Ziele des Unternehmens können sich verändern, und Mitarbeiter entwickeln sich im Lauf der Jahre ebenfalls weiter. Es kann durchaus der Zeitpunkt kommen, an dem man auseinander driftet. Das liegt in der Natur der individuellen Entwicklung durch viele Einflüsse von außen. Will das Unternehmen den Mitarbeiter halten muss es deshalb aufmerksam bleiben und sich aktiv um die Mitarbeiter kümmern.

Lebenslanges Lernen

Auch die Denkweise der Mitarbeiter ist der Veränderung unterworfen. Menschen lernen automatisch immer weiter. Sie müssen nur zulassen, dass sie das Gelernte auch für ihre eigene Entwicklung einsetzen. Wäre das nicht so, gäbe es keine Entwicklung und der gefürchtete Satz: „Du hast Dich in all den Jahren gar nicht verändert“ wird ausgesprochen. Das mag gut gemeint sein, aber es ist eine Beleidigung des Intellekts.

Wenn wir unseren Mitarbeitern ein konstruktives Lern- und Arbeitsumfeld bieten, haben wir eine wichtige Voraussetzung geschaffen. Die zweite wichtige Aufgabe besteht darin, eine klare Vorstellung der passenden Mitarbeiter zu entwickeln.

Wenn ich nicht weiß, was ich suchen soll, kann ich auch nichts finden.

Auch hier gilt: Die Strategie bestimmt den Erfolg

Salon Erfolgskongress 2020

Salon Erfolgskongress

Bring deinen Salon erfolgreich durch unsichere Zeiten! Mit diesem Salon Erfolgskongress unterstützen wir dich dabei.

Erfolgsstrategien & Know-How

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Was Du beim Salon Erfolgskongress geboten bekommst

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Referenten beim Salon Erfolgskongress

Ich freue mich auf Dich und drücke uns allen die Daumen, dass wir gestärkt aus der Pandemiezeit zurück kommen. Mit einer guten Strategie, konsequent umgesetzt, können wir das schaffen.

Mein Webinar beim Salon Erfolgskongress: „Raus aus der Vergleichbarkeit?“

Der Markt ist voller Friseure. Für viele war es schon vor dem Lockdown schwer, gewinnbringend zu arbeiten. Einige haben den Lockdown nicht überlebt, und wir als (Noch)-Überlebende müssen uns mit vielen Problemen auseinandersetzen. Einfach so weiter zu machen wie vorher geht nicht, weil die Kunden nicht mitmachen.

Es wäre auch nicht schlau, darauf zu warten, dass alles wieder so wird wie es war. Dies wird nicht geschehen. Jetzt müssen wir viel stärker unternehmerisch denken. Eine gute Strategie hilft uns dabei, unser Geschäft gut zu positionieren. Das wird deshalb viel, viel wichtiger als zuvor, weil Kunden für ihr Geld eine wesentlich höhere Leistung erwarten als vor Corona.

Fische im Teich rangeln um Futter
Fische im Teich rangeln um Futter

Preise, Kosten, Absatz

Preise, Kosten und Absatz in Form verkaufbarer Termine werden unsere Geschäftstätigkeit stark bestimmen. Davon hängt unser Gewinn ab. Dazu gibt es einige Fragen zu beantworten:

  • Wie bekommen wir gute Preise?
  • Wie bekommen wir unsere Kosten in Griff?
  • Wie bekommen wir die Gratwanderung zwischen Absatz (verfügbare Termine) und Qualität in Griff?

Jetzt das Geschäft positionieren!

Die Kunden haben momentan keine große Lust auf spontane Käufe und Friseurbesuche. Kein Wunder mit der Gesichtsmaske und den erschwerten Bedingungen im Sommer bei heißen Temperaturen. Genau deshalb ist es jetzt wichtig, Local Marketing zu forcieren. Positioniert euer Geschäft damit für die zweite Jahreshälfte.

Nachwehen des Lockdowns

Die Nachwehen des Lockdown kommen erst noch. Es hat schon Insolvenzen gegeben und weitere werden folgen. Vor allem die kleinen, individuellen lokalen Geschäfte werden den Umsatzausfall nur schwer kompensieren können. Wer darüber hinaus noch vergleichbar in der Leistung, im Angebot und im Preis ist, wird es extrem schwer haben, das Jahr 2020 wirtschaftlich zu überstehen.

Kommunikations-Tipp: Körpersprache mit Maske

Schaut euch das Masken-Video von Stefan Verra an. Das sind zweieinhalb Minuten wertvoller Invest. Stefan ist ein bekannter Körpersprachen-Trainer, er hat sehr, seht gute und einfach umsetzbare Tipps für die Kommunikation mit dem Mund-Nasenschutz für euch. Das ist für euren Kundenverkehr ein absoluter Wettbewerbsvorteil.

Angebot verschlanken

Jetzt ist es auch Zeit, überfällige Produkt- und Dienstleistungspalette zu verschlanken. Kommt mit eurem Angebot aus der Vergleichbarkeit. Der Bauchladen wird durch Spezialisierung auf außergewöhnliche Leistungen und Produkte ersetzt. Macht euch Gedanken darüber, wie ihr euren Kunden einen hohen Zusatznutzen bieten könnt.

Local Digital Marketing

Google My Business effektiv nutzen – Der Online-Kurs

Google My Business (GMB) ist eine kostenlose und effektive Möglichkeit, Dein Geschäft in den Kundenfokus zu rücken. Knapp 30 Prozent aller Geschäfte haben einen vollständig und tagesaktuell gepflegten Account. 20 Prozent haben zwar einen Account, aber pflegen ihn nicht regelmäßig. Die andere Hälfte lässt die Möglichkeit eines kostenlosen und effektiven Digitalen Lokalen Marketings links liegen. Unverständlich, aber Fakt.
Wer das ändern und Google My Business professionell einsetzen will kann sich gerne meinen Online-Kurs downloaden.

Zusätzlicher Kundennutzen

Je einfacher ich es potentiellen Neukunden mache, mich zu finden und sich über mein Geschäft und mein Angebot zu informieren, desto höher ist meine Chance, dass sie bei uns kaufen oder buchen. Das so genannte Google My Business Knowledge Panel ist die Visitenkarte des Geschäfts. Alle wichtigen Informationen sind darin gespeichert. Zusätzlich können Kunden über die GMB-App alle Informationen mobil über Google Maps abrufen. Und sie können über die Nachrichtenfunktion direkt aus GMB heraus mit euch in Kotakt treten.

GMB Bonus-Video

Google bietet die COVID-19 Update Funktion in den Beiträgen an. Diese Beiträge werden von Google im Knowledge Panel exponiert dargestellt, und haben deshalb eine hohe Sichtbarkeit. GMB mag es, wenn aktuelle Informationen gepostet werden, denn Google mag Aktualität für seine Kunden. Je aktueller die Inhalte eurer Beiträge sind, desto besser wertet Google euren Account.

COVID-19 Update und Corona Hilfe