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Warum wir für Beratung Geld verlangen

Heute geht es um die Frage, warum Handwerker ihre Beratung bezahlt bekommen müssen. Wir leben nicht vom reden, sondern von der handwerklichen Dienstleistung, die wir verkaufen. Beratung gehört selbstverständlich zu jeder Dienstleistung. Nicht selbstverständlich ist allerdings, dass wir unsere Zeit verschenken. Leider haben Kunden – und Kunden sind wir ja selbst auch – dafür nicht viel Verständnis, denn die allgemeine Erwartungshaltung ist es, umfassende Information zum Nulltarif zu erhalten. Was früher beim Autokauf die kostenlose Fußmatte war, ist heute der selbstverständliche Verbrauch von Handwerker- und Dienstleisterzeit.

Zeit ist unser wertvollster Rohstoff. Ich überziehe meine Aussage dahingehend, dass es im Grunde genommen egal ist, was wir in der uns zur Verfügung stehenden Zeit verkaufen. Hauptsache ist es, dass wir die investierte Zeit an der Kasse oder auf dem Konto realisiert bekommen. Wie das Wort schon sagt: wir investieren Zeit und bekommen einen Gegenwert dafür.

Ein interessantes wissenschaftlicher Buch über die Betrachtung der Zeit.

Das telefonische Termingespräch

Ich beschreibe mal ein ganz normales Terminbuchungsgespräch im Friseursalon am Telefon. Eine Kundin ruft an und bittet um einen Termin für eine Haarfarbe. Der Begriff “Haarfarbe” beinhaltet einen hohen Unsicherheitsfaktor. Wir fragen also nach, ob es sich um ein Glossing, eine Haarfarbe oder eine Tönung, um Strähnen oder eine Aufhellung, bzw. Blondierung handelt. Für ein Glossing buchen wir 30 Minuten, für eine Haarfarbe oder Tönung 60 Minuten, für Strähnen 120 Minuten und für eine Aufhellung und Blondieren sind locker mal drei bis vier Stunden drin, oft sogar noch mehr, je nach Ausgangslage und Zustand der Haare. Diese Unterschiede müssen wir klären, weil wir sonst weder die richtige Zeit hinterlegen, noch das entsprechende Entgelt erhalten.

Haarfarbe ist Sammelbegriff

Für unsere Kunden ist Haarfarbe ein Sammelbegriff. Sie verstehen darunter alle möglichen Farbdienstleistungen. Es ist verständlich, dass sie nicht wissen, dass jeder Farbdienstleistung ein Zeitraster hinterlegt ist. Deshalb müssen wir mit ihr schon am Telefon ein klärendes Gespräch darüber führen. Der Zeitbedarf von Glossings, Haarfarben, Tönungen und Strähnen lässt sich zeitlich recht gut kalkulieren. Wir kennen die Dauer des chemischen Prozesses und die Schnelligkeit unserer Mitarbeiter, dementsprechend kalkulieren wir den Termin zeitlich. Wenn wir für einen Kundin einen Strähnentermin buchen und die Kundin bekommt anstatt dessen eine Tönung, hat die Friseurin einen Terminausfall von 60 Minuten. Da lohnt sich die exakte Nachfrage.

Meist lässt sich so ein ausgefallener Termin dann auf die Schnelle nicht mehr verkaufen. Anders herum sieht das Problem so aus, dass vielleicht eine Tönung mit einer Stunde gebucht wurde, aber die Kundin gerne Strähnen hätte. Für eine qualitativ hochwertige Dienstleistung reicht dann die Zeit nicht. Entweder werden die Strähnen in qualitativ minderer Qualität durchgeführt oder es bleiben zwei Termine frei, nämlich die 120 Minuten für Strähnen, weil die Kunden keine Tönung will und die Friseurin keine Zeit für Strähnen hat. Ein neuer Termin wird vereinbart und 120 Minuten Arbeitszeit sind damit perdü.

Blondierung

Bei einer Aufhellung oder Blondierung wird es noch schwieriger. Hier hängt die Zeitdauer von mehreren schwer kalkulierbaren Fakten ab. Wie dunkel sind die Haare gefärbt? Wie lang sind die Haare? In welchen Gesundheitszustand sind die Haare? Waren sie schon einmal aufgehellt und wurde dunkle Farbe drüber gefärbt? Welche Art Haarfarbe war drauf? Reagiert die Haut auf das Farbprodukt? Alles das wissen wir nicht wenn wir den Termin am Telefon buchen.

Verantwortung

Es gibt Haarfarben, die lassen sich nur schwer bis gar nicht heller färben. Das liegt nicht am Können der Haarfärber, sondern an den Bestandteilen der Haarfarbe. Und es gibt Häute, die auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren. Stellen Sie sich einmal vor, Sie beginnen eine Blondierung ohne einen Hauttest. Nach einer Stunde Einwirkest stellen Sie fest, dass die Haut juckt und sich rötet. Was passiert dann? Das Farbprodukt muss natürlich abgewaschen werden. Derweil sind die Haare noch lange nicht auf dem Helligkeitslevel, das die Kundin gerne haben möchte. Reklamation! Im schlimmsten Fall Anwalt und Entschädigung. Der Friseur hat seine Zeit investiert, die Kundin ist extrem unzufrieden und der Salon wird sie definitiv als Kundin verlieren. Und warum? Weil wir uns nicht getraut oder es einfach nicht für notwendig erachtet haben, einen bezahlten Beratungstermin zu vereinbaren, an dem wir eine Teststrähne, einen Hauttest und ein umfassendes Beratungsgespräch durchführen.

Beratungstermin

Ein Beratungstermin dauert 30 Minuten und kostet 30 Euro. Wir sichern uns damit ja nicht nur selber ab, sondern haben den optimalen Nutzen für die Kundin im Fokus. Wir müssen uns doch sicher sein, dass wir das besprochene Ergebnis auch erreichen können. Wenn ihr Architekt sagt, dass eine bestimmte Bauweise aus statischen Gründen nicht möglich ist, wird er das Haus als verantwortliche Fachkraft so nicht bauen. Wenn wir die Aufgabe nicht kennen, können wir sie nicht kalkulieren. Es ist auch für die Kundin besser, 30 Euro zu investieren und zu erfahren, dass die Haare den Färbeprozess eventuell nicht gesund überstehen, als das erst während der Arbeit festzustellen. Das bringt beiden Seiten nichts außer Ärger und Frustration.

Bei uns im Betrieb ist das klar geregelt. Wenn die Kundin diese Beratung nicht buchen will, können wir die Dienstleistung nicht durchführen, ihr also keinen Termin geben. Wir lassen sie ziehen. Besser sie kommt nicht, als dass wir eine unbefriedigendes Ergebnis abliefern. Eine Fachkraft investiert ihr wertvolles Wissen und ihre wertvolle Zeit, die sie als Selbstständige selber oder ich als Unternehmer bezahlen muss. Wenn die Kosten der geleisteten Zeit nicht verrechnet werden, stimmt meine Kalkulation nicht mehr. Ich verbrauche mehr Zeit, als ich durch den Verkauf der Dienstleistung einnehmen kann.

Win-Win Situation

Wie gesagt, als Handwerker haben wir nur die Zeit, die wir verkaufen können. Am Ende steht im besten Fall ein qualitativ hervorragendes Ergebnis, das der Kundin gefallen und uns einen Gewinn einbringen muss. Dann haben wir eine Win-Win Situation, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diesem Ziel musss ich alles andere unterordnen.

In vielen Fällen sagen mir Kolleginnen und Kollegen, die Beratungszeit sei in die Dienstleistungspreise einkalkuliert. Sehe ich mir aber die durchschnittlichen Haarfärbepreise in Deutschland an, ist da gar nichts einkalkuliert. Die durchschnittlichen Farbpreise selbst werfen so gut wie keinen Gewinn ab, wie also soll sich die Beratungszeit finanzieren?

Zeit ist ein wertvolles Gut, denn sie ist endlich. Ich muss mir also sehr genau überlegen, wie ich mit diesem wertvollen Rohstoff umgehe. Es gibt Menschen, die den Wert von Zeit nicht schätzen und nichts dafür bezahlen wollen. Das ist das Problem der Kundin, nicht meines! Als kreativer Handwerker habe ich zwei klare Ziele:

  • 1. Kunden einen hohen Nutzen zu bieten durch eine qualitativ exzellente Dienstleistung
  • 2. anständige Löhne für meine Mitarbeiter und für mich als Unternehmer zu erwirtschaften

Aus einer anständigen Entlohnung resultiert auch die Motivation, einen super Job zu machen.

Wert der Beratung

Beratung hat in den Köpfen der Verbraucher keinen großen Wert. Kostenlose Beratung wird voraus gesetzt, egal wie lange das Gespräch dauert. Wenn ein Haarschnitt 180 Euro kostet und die Strähnen 350 Euro, dann brauche ich mir keine großen Gedanken um die Kosten der Beratung machen. Diese Preise können wir aber nicht verlangen, deshalb müssen wir mit unserer Zeit haushalten. Wie gesagt, sie ist das wertvollste, was wir zu verkaufen haben, also kann ich sie nicht verschenken.

Beratungsdiebstahl

Vor kurzem sagte mir ein Geschäftspartner aus einem anderen Wirtschaftsbereich, dass viele Kunden in den Läden Beratungsdiebstahl begehen. Sie stehlen dem Händler die Zeit und kaufen mit seinen Profi-Information im Internet. Darauf sind Kunden zu Recht stolz, weil sie mit der Angst der Geschäftsleute spielen, sie könnten einen Kunden verlieren, den sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal als Kunden hatten. Alleine aus dieser Angst verlangen sie für Beratungsleistung kein Gel

Planung

Abrechenbare Stunden im Friseursalon

Podcast zum Thema

Video zum Thema

Abrechenbare Stunden sind die kritische Zahl unseres Unternehmens, denn wir leben von der Zeit, die wir an der Kasse abrechnen können. Deshalb stelle ich zur Diskussion, ob wir zukünftig keine Dienstleistungen mehr abrechnen, sondern nur noch Zeiteinheiten.

Die Angebote von Friseuren unterscheiden sich nur geringfügig. Einzig die Preise sind individuell, und die hängen natürlich von den individuellen Kosten ab. Ein vorausschauender und verantwortungsbewusster Unternehmer, der seinen Mitarbeitern den Mindestlohn oder darüber bezahlt kann keine niedrigen Preise haben. Die Öffentlichkeit wird ja immer wieder gerne mal mit einer minimalst verdienenden Vorzeigemitarbeiterin aus dem Friseurhandwerk geschockt, deshalb setze ich nach all der Berichterstattung voraus, dass die daraufhin regelmäßig empört schnappatmende Öffentlichkeit höhere Preise beim Friseur als gesellschaftlich korrekt einordnet. In einer Talkrunde im ZDF wurde auch der Ober-Rote Oskar Lafontaine nach seiner Rechnung beim Friseur befragt. Er gab sechzehn Euro an was mir nicht gerade als tragfähige Basis für einen sozialkassenverträglichen Besserverdienst erschien.

Ein Friseur schneidet Haare, er färbt sie, glättet, lockt und pflegt sie. So heißen auch die Dienstleistungen auf der Preisliste folgerichtig Haarschnitt, Pflege, Ansatzfarbe, Strähnen und so weiter. Was aber, wenn wir gar keine Dienstleistungen mehr angeben, sondern nur noch die Zeit verkaufen? Weil es eigentlich ganz und gar egal ist welche Dienstleistung wir in einer Stunde zelebrieren, weil wir eben den Zeitwert realisiert müssen. Intern müssen die Dienstleistungen in einem Handbuch beschrieben und der Wareneinsatz zugeordnet werden, damit jeder Mitarbeiter genau weiß, welchen Inhalt jede Dienstleistung hat und welchen Nutzen das für den Kunden hat. Aber nach außen muss das nicht notwendigerweise dargestellt werden. Unsere Angebote in Pakete zu binden macht in diesem Zusammenhang sehr viel mehr Sinn.

Beim Friseur sind die Dienstleistungsbezeichnungen ausschlaggebend für die Bewertung und Bezahlung, bei anderen Handwerksberufen wie Maler, Elektriker, Installateur oder Autowerkstatt zählt das Ergebnis: Die Wand leuchtet, das Licht geht an, das Wasser läuft ab und das Auto schnurrt wieder. Der Friseur dagegen macht seine Preisgestaltung für direkt vergleichbare Dienstleistungen die oft noch nicht einmal vernünftig kalkuliert sind. Wir werden nicht dafür bezahlt, dass das Haar glänzt, duftet, schwingt und fließt, bei uns geht es immer um den günstigsten Preis. Auf der Preisliste sollte konsequnterweise nur stehen: „Jede Stunde unserer Leistung kostet 60, 70 oder 80 Euro, die wir mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen füllen“. Oder so ähnlich…

Bei Gress Friseure Die Haarexperten sind wir bereits dazu übergegangen, unsere großen Farbdienstleistungen mit einem Stundensatz von 89 Euro zu bepreisen. Ausschlaggebend ist die ausgebuchte Zeit im Terminkalender und nicht die Dienstleistung, die in dieser Zeit erarbeitet wird. Ich höre immer wieder die Frage: „Was, wenn ich früher fertig bin als kalkuliert? Muss ich dann die gesparte Zeit zuürckzahlen?“ Warum fragt mich niemand: „Was passiert, wenn ich länger brauche? Muss ich das zusätzlich verrechnen?“ Im ersten Fall Nein, im weiten Ja. Fakt ist: Die geplante Zeit muss bezahlt werden, das ist die Zielsetzung. Im Grunde genommen hängt aber alles an der Ausbildung der Mitarbeiter. Sie müssen technisch versiert und schnell sein. Schneckentempo können wir nicht zulassen, weil das die Kunden in diesem Fall nicht akzeptieren. Technisches und zeitorientiertes Training muss die Zeitkalkulation unterstützen. Eine möglichst genaue Trefferquote beim Verkauf unserer Zeit ist das Ziel. Die interne Ausbildung mit ständigem Training mit begleitenden Prüfungen unterstützen das Ziel. Die Entschuldigung: “Sie ist zwar langsam, aber dafür sorgfältig“ kann ich nur so lange gelten lassen, bis das Training abgeschlossen ist und die Arbeit an Kunden beginnt. Ab dann ist die zeitliche Trefferquote Pflicht.

Der Fokus in der Ausbildung muss auf Qualität und Geschwindigkeit liegen, nur dann können wir unsere Zeit effektiv verkaufen. Wenn bei unseren Kunden der Eindruck entsteht, wir verzögen die Zeit, damit wir den Umsatz rechtfertigen ist das kontraproduktiv. Es ist deshalb nicht ratsam, das Zeitsystem einzusetzn, ohne die entsprechende Vorbereitung zu leisten. Bei immer größerem Wettbewerbsdruck werden sich viele Friseure preislich immer und immer weiter unterbieten. Wer da einsteigt ohne die kritische Größe zu haben hat von vorn herein verloren. Wir müssen Geld verdienen und unsere Mitarbeiter Geld verdienen lassen, um für Azubis und Fachkräfte überhaupt interessant zu sein. Die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich an der Kasse in der Summe der abgerechneten Stunden. Die Qualität der Arbeit, die Kundenbindung und die Wertschätzung der Mitarbeiter durch gute Führung und individuelle Förderung sind die Grundlagen für Wachstum, sie entscheiden über den wirtschaftlichen Erfolg eines Friseurunternehmens.

Das Fazit des heutigen Podcasts: Erstens brauchen wir eine bessere interne Ausbildung, weil wir nicht darauf warte können, dass das jemand für uns übernimmt. Denn das wird nicht geschehen. Zweitens müssen unsere Preise höher werden, kombiniert mit besserer fachlicher Leistung. Drittens müssen unternehmerisches Denken und die Kontrolle der Kennzahlen dafür sorgen, dass immer genügend Geld für Investitionen in Salon und Schulung vorhanden ist. Viertens und zu guter Letzt muss jeder Ausbildungsbetrieb die Zielgruppe seiner Azubis exakt definieren und diese strategisch angehen.

Mehr Netto vom Brutto

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Steuerfreie Pauschalzulagen sind Geschenke des Staates an die Arbeitnehmer. Sie sind für Arbeitgeber eine gute Möglichkeit, Mitarbeiter zu honorieren, ohne Steuern und Sozialabgaben zu zahlen. Ein großes Hindernis war bisher der große Aufwand, doch ein Münchner Start-up schafft Abhilfe. Die Spendit AG hat eine Möglichkeit gefunden, das System für Arbeitgeber einfacher und für den Mitarbeiter flexibler zu machen: mit einer Prepaidkarte.

Jeder Arbeitnehmer kennt das Spiel, von der Lohnerhöhung kommt nicht viel auf dem Konto an, und für den Arbeitgeber steigen die Lohnnebenkosten. Die steuerfreien Zuwendungen als professionelles Tool für mehr Netto vom Brutto auf einer Prepaid-Mastercard – das klingt für uns als Arbeitgeber überzeugend. Ursprünglich waren Tank-, Bücher- oder Essensgutscheine sehr beliebt. Aber die muss man einzeln aufwendig kaufen, und die Mitarbeiter sind an den Zweck gebunden. Spendit ist eine coole Möglichkeit für den Mitarbeiter, an jedem POS mit der Prepaid-Karte produktungebunden einkaufen zu können was immer er möchte. Das Finanzamt schreibt lediglich vor, dass die Zuwendung unbar erfolgen muss. Ein weiteres Problem ist die Verbuchung der Zuwendung. Sie muss in dem Monat erfolgen, in dem sie gewährt wird. Das wird zum Problem wenn der Mitarbeiter im Urlaub oder krank oder aus anderen Gründen nicht im Haus sein kann. Die Zuwendung darf nämlich nicht nachgeholt werden. Ein weiterer Vorteil: die Spendit-Mastercard kann im Unternehmens-CI geordert werden.

Das Unternehmen profitiert vom erleichterten Verwaltungsaufwand, denn Spendit stellt ein Online Tool zur Verfügung, mit dem die Transaktionen per Mausklick ausgeführt werden. Die anfallenden Servicegebühren werden samt der Zuwendung von Spendit eingezogen, und der Differenzbetrag der Mitarbeiterkarte gut geschrieben. Für die Buchhaltung bedeutet das absolute Transparenz gegenüber dem Finanzamt, und der Mitarbeiter kann seinen Kontostand online per Passwort überwachen. So fallen für das Unternehmen nur wenige Minuten Verwaltungsaufwand an, beide Seite sparen Steuern und die Karte im CI macht was her. Spendit ist eine wirklich clevere Methode, den Mitarbeitern einen Bonus zukommen zu lassen. Wenn Sie Fragen zur praktischen Umsetzung haben dürfen Sie sich gerne an peter.gress@gress.de wenden.

Wie funktioniert Spendit?
Es gibt sechs verschiedene Einsatzmöglichkeiten, die ich Ihnen im Anschluss aufliste und erkläre. Wir bei Gress Friseure setzen Spendit 44, Spendit 21 und Spendit 3 seit April 2016 erfolgreich ein.

Spendit 44
Unternehmen können ihren Mitarbeitern monatlich bis zu 44 Euro steuer- und abgabenfrei in Form von Sachleistungen oder Gutscheinen gewähren.

Laut §8 Abs. 2 Satz 11 EStG und den Urteilen des Bundesfinanzhofes gelten diese Gutscheine als steuerfreie Sachbezüge.

Mit der Spendit MasterCard® können Sie Sachbezüge in Ihrem Unternehmen digital nutzen: Der weltweit einsetzbare „Universalgutschein”.

Spendit 21
Gemäß §22 Nr. 3 EStG „Vermietung einer Werbefläche“ haben Sie als Arbeitgeber die Möglichkeit, einzelne Werbeflächen auf dem PKW, Motorrad oder Fahrrad des Arbeitnehmers zu mieten. Dies ist bis zu einer Freigrenze von bis zu 252 Euro jährlich bzw. 21 Euro monatlich steuer- und abgabenfrei möglich.

Auszahlung bequem über personalisierte Spendit Karte.

Spendit 3
Steuerfreie Mitarbeitergeschenke

Geschenke an Arbeitnehmer – Aufmerksamkeiten zu besonderen persönlichen Anlässen – sind bis zu 60 Euro pro Anlass abgaben- und steuerfrei und für den Arbeitgeber als Betriebsausgabe absetzbar.

Als Arbeitgeber können Sie diese Aufmerksamkeit bis zu 3-mal jährlich gewähren.
Jährlich bis zu 348 € Ersparnis pro Mitarbeiter im Vergleich zur Lohnerhöhung.

Spendit Online
Als Arbeitgeber können Sie Ihren Mitarbeitern die Kosten für die Internetnutzung mit jährlich bis zu 600 € erstatten.

Hierzu zählen sowohl die laufenden Kosten (z.B. Grundgebühr, Flatrate etc.) als auch einmalige Kosten für die Einrichtung des Internetzugangs.

Notwendig ist lediglich, dass Ihrem Mitarbeiter der entsprechende Aufwand für die Internetnutzung tatsächlich entsteht.

Spendit Relax
Mehr Guthaben für Urlauber.

Arbeitgeber können Ihren Mitarbeitern jedes Jahr Urlaubsgeld (Erholungsbeihilfe) gewähren. Zusätzlich können auch Ehepartner und Kinder von SPENDIT / RELAX profitieren.

Gemäß § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG wird die Erholungsbeihilfe pauschal mit 25 % (zzgl. Soli und Kirchensteuer) besteuert. Damit ist die Erholungsbeihilfe im Gegensatz zum klassischen Urlaubsgeld sozialversicherungsfrei!

Spendit More
Pauschale Sachzuwendungen

Als Arbeitgeber können Sie gemäß §37b EStG jährlich bis zu 10.000 Euro netto an Mitarbeiter auszahlen, die pauschal mit lediglich 30% des Nettobetrags (zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag) versteuert werden müssen.

Spendit More ist sozialversicherungspflichtig.