Internet Archive - Peter Gress

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Jetzt das Geschäft positionieren!

Die Kunden haben momentan keine große Lust auf spontane Käufe und Friseurbesuche. Kein Wunder mit der Gesichtsmaske und den erschwerten Bedingungen im Sommer bei heißen Temperaturen. Genau deshalb ist es jetzt wichtig, Local Marketing zu forcieren. Positioniert euer Geschäft damit für die zweite Jahreshälfte.

Nachwehen des Lockdowns

Die Nachwehen des Lockdown kommen erst noch. Es hat schon Insolvenzen gegeben und weitere werden folgen. Vor allem die kleinen, individuellen lokalen Geschäfte werden den Umsatzausfall nur schwer kompensieren können. Wer darüber hinaus noch vergleichbar in der Leistung, im Angebot und im Preis ist, wird es extrem schwer haben, das Jahr 2020 wirtschaftlich zu überstehen.

Kommunikations-Tipp: Körpersprache mit Maske

Schaut euch das Masken-Video von Stefan Verra an. Das sind zweieinhalb Minuten wertvoller Invest. Stefan ist ein bekannter Körpersprachen-Trainer, er hat sehr, seht gute und einfach umsetzbare Tipps für die Kommunikation mit dem Mund-Nasenschutz für euch. Das ist für euren Kundenverkehr ein absoluter Wettbewerbsvorteil.

Angebot verschlanken

Jetzt ist es auch Zeit, überfällige Produkt- und Dienstleistungspalette zu verschlanken. Kommt mit eurem Angebot aus der Vergleichbarkeit. Der Bauchladen wird durch Spezialisierung auf außergewöhnliche Leistungen und Produkte ersetzt. Macht euch Gedanken darüber, wie ihr euren Kunden einen hohen Zusatznutzen bieten könnt.

Local Digital Marketing

Google My Business effektiv nutzen – Der Online-Kurs

Google My Business (GMB) ist eine kostenlose und effektive Möglichkeit, Dein Geschäft in den Kundenfokus zu rücken. Knapp 30 Prozent aller Geschäfte haben einen vollständig und tagesaktuell gepflegten Account. 20 Prozent haben zwar einen Account, aber pflegen ihn nicht regelmäßig. Die andere Hälfte lässt die Möglichkeit eines kostenlosen und effektiven Digitalen Lokalen Marketings links liegen. Unverständlich, aber Fakt.
Wer das ändern und Google My Business professionell einsetzen will kann sich gerne meinen Online-Kurs downloaden.

Zusätzlicher Kundennutzen

Je einfacher ich es potentiellen Neukunden mache, mich zu finden und sich über mein Geschäft und mein Angebot zu informieren, desto höher ist meine Chance, dass sie bei uns kaufen oder buchen. Das so genannte Google My Business Knowledge Panel ist die Visitenkarte des Geschäfts. Alle wichtigen Informationen sind darin gespeichert. Zusätzlich können Kunden über die GMB-App alle Informationen mobil über Google Maps abrufen. Und sie können über die Nachrichtenfunktion direkt aus GMB heraus mit euch in Kotakt treten.

GMB Bonus-Video

Google bietet die COVID-19 Update Funktion in den Beiträgen an. Diese Beiträge werden von Google im Knowledge Panel exponiert dargestellt, und haben deshalb eine hohe Sichtbarkeit. GMB mag es, wenn aktuelle Informationen gepostet werden, denn Google mag Aktualität für seine Kunden. Je aktueller die Inhalte eurer Beiträge sind, desto besser wertet Google euren Account.

COVID-19 Update und Corona Hilfe
IT Communication Internet Network and Office

Schriftlich denken

Die beste Methode gegen gedankliches Chaos und verbale Diarröh.

Es liegt definitiv nicht am Unvermögen, wenn man manchmal keinen klaren Gedanken fassen kann. Es ist ein ganz normaler Vorgang, dass wir unsere Gedanken nur dann in einen Rahmen fassen könne, wenn wir die Worte aufschreiben. Schreiben hat einen sehr großen Vorteil: Die Worte bringen Klarheit ins gedankliche Gewirr, weil wir in der Zeit in der wir schreiben, neue Gedanken formulieren können und sich neue Verbindungen ergeben, die von Beginn an so nicht geplant waren. Während des Schreibens kann ich Worte umstellen, die Argumentation schärfen und die Logik der Aussage überprüfen. Texte formen sich während des Schreibens. Niemand bringt einen vollständigen Text im Kopf zustande, aber man  kann den roten Faden vordenken. Schriftlich denken klärt den Kopf und stärkt die Argumentation.


Bei einem Vortrag steht zuerst die Überlegung, welches Ziel ich habe und dann forme ich den Textrahmen. Wenn der Text seinen Rahmen und einen vernünftigen roten Faden hat, suche ich die passenden Bilder dazu. Während ich all das mache formt sich das ganze Bild im Kopf. Manchmal müssen Gedanken auch durch den Kopf jagen dürfen. Damit wieder Ordnung reinkommt schreibe ich am Abend die Gedanken nieder und vermeide damit was ich einen “Stöckchen-Ästchen-Bäumchen-Wäldchen-Weltall-Kreisel” bezeichne. Das geschriebene Wort hilft gegen gedankliches Chaos und erzwingt Ordnung vor dem Schlafengehen. Am nächsten Morgen habe ich dann oft einen gangbaren Ansatz dem ich folgen kann.


Meine Gedankenstütze ist digital. Grundsätzlich speichere ich alles in Evernote. Hier stecken mittlerweile tausende Notizen, pdf‘s, Webseiten, Bilder, Videos, Dokumente, Statistiken, Interviews und sonstige Informationen drin. Das ist mein Datenpool, ohne den ich nicht arbeiten kann. Interessante Webseiten, Whitepapers, Screenshots? Den Evernote Webclipper anklicken und die Information im entsprechenden Ordner in Evernote speichern, es ist genial einfach. Die Evernote Suchfunktion ist super, nichts geht verloren. Wie bei GoodNotes werden auch in Evernote selbst handschriftliche Texte und Texte auf Fotos erkannt und als Suchergebnisse gelistet. Mein analoges Mappei-Datei-System habe ich in den letzten Jahren sukzessive in Evernote übertragen. Dabei hilft einerseits die Fotofunktion in Evernote und andererseits Scanbot auf dem iPad und dem iPhone, mit dem ich wichtige Dokumente scanne und in Evernote speichere. Auf diese Weise ist mein Büro mobil und ich kann überall arbeiten.

Zum aktuellen Seminarprogramm der Mewes Unternehmerakademie.

Straßenmusikerin in LondonStraßenmusikerin in London

Heute Morgen im Morgenmagazin

Zwei Themen sind mit heute Morgen im Morgenmagazin aufgefallen. Das eine, weil es beschämend ist, das andere, wie es zeigt, wie weit die digitale Transformation in anderen Ländern, in diesem Fall in London, UK, fortgeschritten ist.

1. Breitbandausbau in Deutschland

Hans Peter Meidinger, Präsident des deutschen Lehrerverbandes, war heute Morgen, Donnerstag, 14.6.2018, im Interview bei Sven Lorig. Dem Interview voraus gegangen war ein Bericht aus einer sächsischen Schule. Dort versuchten Schüler im Computerraum Informationen aus dem Internet abzufragen. Bei 1.4 MBit etwa so spannend wie ein Schneckenrennen. Die meiste Zeit ging fürs Warten auf die Seiten drauf, so sie denn überhaupt kamen.

Meidinger wurde gefragt, wieso er kritisiere, dass die Bundesregierung 5 Mrd. Euro für den Breitbandausbau bereit gestellt habe. Er entgegnete, dass er nicht die Bereitstellung kritisiere, sondern die verschleppte Auszahlung des Gelds. Die Schulen und Lehrer warten seit geschlagenen zwei Jahren auf das bereit gestellte Geld, aber es kommt nicht. Das heißt, das Geld ist bereits bewilligt, aber niemand kann sagen, warum es nicht ausbezahlt wird.

Fazit: Wenn schon bereit gestelltes Geld nicht eingesetzt werden kann, dann will ich lieber nicht wissen, wie lange es dauern wird, bis Geld für den Ausbau in der gesamten Bundesrepublik fließt. Da wird zwar darüber geredet, aber ob das Geld dann auch rechtzeitig fließt? Wahrscheinlich fließt es dann, wenn keine Zukunftstechnologie mehr in Deutschland für den Weiterbestand des deutschen Wohlstandes bereit steht. Diese Technologien sind dann dort im Einsatz, wo sie auch funktionieren können.

 

2. Straßenkünstler nehmen Kartenzahlungen an

Ebenfalls ein Beitrag im Morgenmagazin. Der folgte, wahrscheinlich absichtlich, dem Meidinger-Beitrag. Eine Straßensängerin hat in den letzten Monaten festgestellt, dass immer weniger Passanten Münzen und Scheine in ihren Gitarrenkoffer geworfen haben. Dazu muss man wissen: Sie bestreitet 70 Prozent ihres Einkommens mit der Straßenmusik. Also hat sie sich ein NFC-fähiges mobiles Terminal angeschafft, mit dem ihr Passanten Geld spenden können. Du gehst hin, hältst Deine Karte an den Reader, bestätigst die Zahlung und gut ist’s. Nun lebt sie wieder auf dem gleichen Einkommensniveau wie vor einigen Monaten.

Richtig lustig wurde es zum Schluss: Der Sprecher sagte, sie würde im Sommer eine Deutschland-Tour machen und auch dort auf der Straße spielen. Sie wolle natürlich ihr NFC-Terminal mitbringen, aber sie habe schon gehört, das werde sie in Deutschland wohl nicht brauchen.