Digitalisierung Archive - Seite 5 von 5 - Peter Gress

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Augmented Reality (AR) einfach gemacht

Seit Apple das iPhone X auf den Markt gebracht hat rückt Augmented Reality (AR) immer mehr in den Fokus der Verbraucher. Wir experimentieren seit über einem Jahr mit der Technologie und haben festgestellt, dass 95 Prozent unserer Kunden nichts über AR wissen. Seit der Veröffentlichung von Google ARCore und Apple ARKit nimmt das Thema jetzt aber langsam Fahrt auf. Noch nicht signifikant, aber immerhin sprechen vermehrt vor allem die jüngeren Zielgruppen auf AR an. Ich habe mich in den letzten Monaten auf den Einsatz von zweidimensionalen Anwendungen für unsere Bilder und Drucksachen konzentriert, weil ich Templates nutzen und so meine Produktionskosten niedrig halten kann.

Die Gestaltung von dreidimensionalen Anwendung in höchster Perfektion können Sie mir der neuen App der Daimler A-Klasse – Mercedes cAR – sehr gut testen. Stellen Sie sich das Auto in Ihr Wohnzimmer, betrachten Sie den Innenraum von hinten nach vorn und umgekehrt, umrunden Sie das Auto physisch und konfigurieren Sie Farbe, Felgen und Zierleisten wie in einem herkömmlichen Konfigurator. Und zum Schluss stillen Sie noch Ihren Spieltrieb und fahren Ihr konfiguriertes Auto noch etwas im Wohnzimmer herum. Die App zeigt, wozu AR fähig ist.

Ich habe Ihnen ein einfaches Beispiel angelegt:

1. Downoaden Sie die App Layar im Google Play Store oder im AppStore
2. Öffnen Sie die App
3. Das Suchfeld quer auf das obige schwarz-weisse Titelbild halten
4. In der Fußzeile antippen zum Scannen

In der Fußzeile öffnen sich die drei Schaltflächen Webseite, E-Mail, Telefon. Klicken Sie mal drauf und probieren Sie es aus. Mit dem Klick auf die Schaltfläche Web kommen Sie direkt auf die Landingpage des DigitalHairdresser, mit Klick auf die Mail direkt zu mir und mit Ruf an kontakten Sie direkt unsere Rezeption.

Probieren Sie es aus und wenn Sie mehr wissen wollen, dann schreiben Sie mir einfach eine Mail aus der AR-Anwendung heraus oder rufen Sie direkt an.

 

Birgit Nöckl

Konsequente Ausbildung – Interview mit Birgit Nöckl

Wie befreie ich den Erfolg vom Zufall? Diese Frage stelle ich mir bei Strategie- und Planungsfragen und deshalb auch ganz besonders bei der Ausbildung unseres Gress Friseure Nachwuchses. Wenn Sie schon einige Jahre ausbilden, haben Sie, wie ich selbst, einige Zentner Konzeptpapier im Regal stehen. Woran scheitert die Umsetzung vieler guter Konzepte? Meist an der Unterstützung bei der Implementierung und an der fehlenden Konsequenz bei der Einhaltung. Ein Konzept für sich genommen, bringt nur dann etwas, wenn die Strukturen zur Umsetzung vorbereitet und organisiert sind.

Die österreichische Unternehmerin Birgit Nöckl ist konsequent einen eignen Weg zur Umsetzung tragfähiger Strukturen gegangen. Das nachstehende Interview habe ich im November 2017 mit Birgit Nöckl geführt. Sie können es hier  im Blog in Schriftform lesen oder auch den Podcast bei iTunes oder Podcast.de anhören

Konsequent ausbilden mit maiMentor

In Birgit Nöckls Ausbildungssystem maiMentor bestimmen die Auszubildenden ihre Lerngeschwindigkeit und ihre Lernschwerpunkte weitgehend selber. Das Vorankommen im Salon ist an Aufgaben und Prüfungen geknüpft, die den Azubis die notwendige Sicherheit im Alltagsbetrieb geben. Die Betreuung über eine digitale Konferenzplattform gibt viel Sicherheit bei der individuellen Anpassung und Umsetzung der Lehrpläne und Unterlagen.

Lebenslauf Birgit Nöckl

Birgit Nöckl ist seit 1995 Frisörmeisterin, seit 1999 unterrichtet sie an der Berufsschule für Frisöre in Feldkirch. Ihre pädagogische Ausbildung, mit Abschluss als Diplom-Pädagogin, fand von 1999 bis 2003 an der BPA in Innsbruck statt. Seither hat sie über 14 Jahre Berufserfahrung mit Auszubildenden im Friseurhandwerk. Ihr pädagogisches und methodisches Fachwissen spiegelt sich in ihrem Ausbildungskonzept maiMentor wieder.

Die Unternehmerin Birgit Nöckl

In ihrer unternehmerischen Tätigkeit ist sie Geschäftsführerin der maischön GmbH mit drei Friseursalons in Sulzberg, Egg und Bregenz (Vorarlberg). Derzeit sind 10 Lehrlinge bei Birgit Nöckl in Ausbildung. Nahezu alle der aktuell 40 Mitarbeiterinnen haben auch die Ausbildung bei Birgit Nöckl absolviert. Das kontinuierliche Wachstum ihres Unternehmens maischoen steht durch die konsequente Verfolgung eines hohen Qualitätslevels in der Ausbildung auf einer soliden wirtschaftlichen Basis. Das ist der beste Beweis dafür, dass Ausbildung ein hohes Maß zur Produktivitätssteigerung beitragen kann.

Peter Gress: „Wann hast Du beschlossen, dass Du in Bezug auf ein Ausbildungssystem bei maischön handeln musst?“

Birgit Nöckl: „Seit Anbeginn meiner Selbstständigkeit habe ich immer schon sehr viel Wert auf die Ausbildung unserer Lehrlinge gesetzt. Die letzten 3-4 Jahre hat es aber Entwicklungen gegeben, die mich immer wieder zu dem Entschluss kommen ließ, dass eine qualitativ, hochwertige Ausbildung ein Muss für jedes gute Friseurunternehmen, das sich weiter entwickeln will notwendig ist. Es gab 2 Faktoren die mich dazu drängten zu handeln. Zum einen war das, die immer schwierig werdende Situation der Lehrlinge. Also die etwas rückläufige Zahl an guten Bewerbungen und auch die Unterschiedlichkeit der Bewerber. Wir hatten vermehrt sehr leistungsstarke Bewerber (z.b. Abiturienten) und auch talentierte Bewerber, von denen ich aber wusste, dass sie auf eine andere Weise ausgebildet werden mussten. Zum Beispiel, weil sie nicht eine so lange Konzentrationspanne hatten oder auch einen Jungen der nach Österreich geflüchtet ist und dessen Muttersprache Arabisch ist. Ich konnte nicht alle im Gleichschritt, sprich das machen wir im 1. Lehrjahr, das im 2. Lehrjahr,… machen. Dazu kam noch eine wirtschaftliche Komponente, die da hieß 20% Lohnerhöhung für Lehrlinge (was ich auch absolut befürworte, das war höchste Zeit) und auch Lohnerhöhungen direkt nach der Ausbildung. Da wurde mir klar, dass ich effektiver, besser und vor allem sehr viel individueller meine Nachwuchskräfte ausbilden muss.“

PG: „Wo siehst Du den größten Vorteil Deines internen Ausbildungssystems?“

BN: „Durch die sehr wertschätzende und individuelle Arbeit mit den Lehrlingen, entwickelt sich über die Jahre eine intensive Beziehungen. Neben den weiteren Entwicklungschancen ist das sicher der Grund warum wir ca. 90% unsere Auszubildenden übernehmen und die dann als fantastische Fachkräfte sehr oft viele Jahre arbeiten. Jeder Unternehmer weiß, was es für Kosten verursacht wenn wir Mitarbeiter verlieren und neue aufnehmen müssen. Der ganze Schulungsaufwand ist meist enorm. Das macht das System auch finanziell extrem interessant. Auf diese Art sind wir von 2 Vollzeitkräften über die Jahre auf 40 Mitarbeiter angewachsen und das sehr solide und sicher. Heute beschäftigen wir bei den Stylisten nur noch eine Mitarbeiterin die nicht in unserem Salon die Ausbildung gemacht hat.“

PG: „Wie lange hat es gedauert bis das System „rund“ war?“

BN: „Also ich denke, fertig ist das System nie. Ich mache jeden Tag Erfahrungen mit meinen Lehrlingen und verändere das System marginal ständig. Wir arbeiten in einem schnelllebigen Beruf, in dem man nie stehen bleibt und wir wollen unseren Auszubildenden natürlich die aktuellsten Techniken und Trends zu Verfügungsstellen. Ich bilde seit 2003 selber Lehrlinge aus, habe eine pädagogische Ausbildung und hat die letzten 15 Jahre immer den Focus auf Ausbildung gehabt. Aber ich würde sagen seit 2 Jahren ist das System so, dass ich glaube, dass auch andere Unternehmer enorm davon profitieren können und weil ich immer wieder Anfragen hatte: „Warum klappt das bei dir mit der Ausbildung immer so gut.“ Habe ich mich entschlossen es auch anderen zur Verfügung zu stellen.“

PG: „Wie ist das System aufgebaut?“

BN: „Das System besteht aus 2 Teilen.
Der erste Teil sind die Inhalte die wir als Unternehmer oder Ausbildner an unsere Lehrlinge vermitteln. Das Ziel jeder Ausbildung ist ja, am Ende eine sehr gute Fachkraft ausgebildet zu haben. Daher haben wir alle Inhalte die wichtig sind in Module aufgeteilt. Die Module haben einen Theorieteil den wir im sogenannten Lernbüro erarbeiten, in jedem Modul gibt es dann natürlich auch einen Praxisteil den wir im Lernsalon mit den Lehrlingen erarbeiten. Ganz am Ende soll ein junger Mensch stehen, der im Salon gewinnbringend einen eigenen Kundenstamm betreuen kann.

Der zweite Teil besteht daraus, dass wir die Ausbildner betreuen. Ausbildner oder Ausbildnerin in einem Salon zu werden kann für einen Mitarbeiter eine extreme Bereicherung sein. Aus meiner Erfahrung werden Ausbildnerinnen auch immer die besseren Fachkräfte. Denn wir wollen ja, dass unsere Lehrlinge von den besten lernen. Gleichzeit kann es aber auch eine enorme Herausforderung als Ausbildnerin sein. Natürlich ist man auch mit schwierigen Situationen konfrontiert wie z.B. der Lehrling tut sich sehr schwer die Inhalte zu verstehen, er ist unmotiviert, er hat Probleme im Team oder auch zu Hause. Das kriegen oft die Ausbildnerinnen ab. Darum glaube ich reicht es nicht einfach einer Ausbildnerin Unterlagen zu geben und dann zu glauben, das wird schon funktionieren. Darum möchte ich auch das Ausbildner bei ihrer Aufgabe unterstützt werden und sich auch mit anderen Ausbildner die in der selben Lage sind auszutauschen.“

PG: „Wo liegt sein größter Vorteil?“

BN: „Es gibt eine Menge Vorteile an diesem System, jedoch wenn du mich nach dem größten fragst, ist es aus meiner Sicht ich die Motivation. Da wir durch diese Weise der Ausbildung sehr individuell sind, haben wir hochmotivierte Lehrlinge. Denn wir überfordern sie nicht, wir unterfordern sie aber auch nicht. Beides kann extrem dazu beitragen, dass jemand die Lust an Leistung oder auch dem ganzen Beruf verliert. Das ist bei uns so gut wie ausgeschlossen, denn jeder arbeitet in seinem Tempo. Und das witzige daran ist, dass dadurch die Ausbildung schneller und effektiver wird. Es ist wie bei einem Pferd, wenn man die Zügel lockerer lässt, beginnt das Ganze Fahrt aufzunehmen.“

PG: „Welche pädagogischen Grundlagen kommen zum Einsatz?“

BN: „Unser System ist nach reformpädagogischen Grundlagen aufgebaut, das bedeutet, dass der Lernende im Mittelpunkt steht. Wir wollen nicht nur reine Wissensvermittlung in unserer Ausbildung machen. Was heißt das jetzt konkret für die Praxis. Immer wenn ich mit Kollegen aus der Branche und übrigens auch in vielen anderen Branchen spreche, sagen mir die immer wieder, sie wünschen sich Auszubildende die selbständig arbeiten, die Lösungen suchen können, die Planen können, die einstehen für das Unternehmen, die motiviert und organisiert sind. Mir ist aber immer wieder aufgefallen, das wir genau diese Schlüsselfaktoren, die auch meiner Meinung in unserem Beruf unerlässlich sind, in keinem Lehr – oder Ausbildungsplan vorkommen. Weder in den Unternehmen noch in der Berufsschule. Und da wundern wir uns, dass unsere Mitarbeiter quasi nur Dienst nach Vorschrift machen und nicht engagiert im Salon mitdenken.

In unserem System vermitteln wir diese Schlüsselqualifikationen bei sehr vielen Aufgaben latent. Weil unsere Lehrlinge sehr viel Selbstbestimmung bekommen. Sie dürfen entscheiden, welches Modul sie bearbeiten und sie müssen die Module selbstständig erarbeiten, es wird ihnen nicht vorgekaut. Sie dürfen entscheiden wann sie eine Prüfung machen. Dadurch müssen sie ihre Woche planen um auch alle Wochenaufgaben zu erledigen, sie müssen Lösungen für sich suchen, wenn es mal nicht so gut klappt. Sie müssen selbstständig Modell einteilen, entscheiden, was kann ich schaffen um auch gute Qualität zu erarbeiten. All das sind Faktoren die wir später dann im Salonalltag notwendig brauchen. Und es ist erstaunlich auf was für Idee diese jungen Menschen kommen und sie wären erstaunt, was Jugendliche bereit sind zu leisten, wenn wir sie in ihrem Tempo lernen lassen und ihnen hilfreich zu Seite stehen.“

PG: „Du verfolgst auch einen digitalen Ansatz mit Deinem Konzept. Wie sieht der aus?“

BN: „Ja, das ist echt richtig cool. Ich gehöre ja auch zu der Generation, die nicht mit digitalen Medien aufgewachsen ist und trotzdem bin ich total fasziniert was alles möglich ist. Ich glaube wer sich der Digitalisierung verschließt, verpasst einen wirklich wichtigen Zug. Den es bietet echt tolle Möglichkeiten. In unserem Fall haben wir uns entschlossen, das gesamte System, also die verschiedenen Module, mit allen Anleitungen aus unserem Alltag, mit Checklisten, Videotutotials, usw. auf eine Plattform zu legen, auf die jeder von überall her Zugriff hat. Es bietet natürlich auch den Vorteil, dass jeder sofort alle Update und Änderungen hat. Gleichzeitig machen wir die Betreuung über eine Software die sich Zoom nennt und ganz einfach sich sich dort virtuell zu treffen. Das verwenden wir für die Betreuung der Ausbildner, hier können wir uns regelmäßig treffen und Probleme besprechen, aber auch Erfolge und interessante Vorgehensweisen austauschen. Darüber hinaus, wollen wir auch für unsere Lehrlinge als auch Ausbildner in ihrem Alltag präsent sein und sie unterstützten. Dafür verwenden wir geheime Facebookgruppen. In diesem können Fragen gestellt werden, Aufgaben die erarbeitet wurden und auch ich kann unter der Woche Input weitergeben.“

PG: „Können auch Kollegen von Deinem Ausbildungskonzept profitieren? Und wenn ja, wie?“

BN: „Ja, das ist jetzt das schöne, seit wir das System digitalisiert haben. Denn jeder kann dieses von mir über Jahre bewährte System nutzen. Egal wo er ist, denn Lehrlingsausbildung ist für uns alle ein riesen Thema. Dazu kommt noch, dass wir keine Anreisekosten und Nächtigungskosten haben, wie bei anderen Seminaren. Jeder Salon kann sehr einfach und bequem von sich zu Hause das System nutzen. Und Vernetzung untereinander ist meiner Meinung unbezahlbar und hat man sonst nirgends.“

PG: „Wie sieht Deiner Meinung nach die Zukunft der Ausbildung aus?“ 

BN: „Ich glaube wir müssen uns auf die Generation Y einfach einstellen. Nicht die Jugendlichen können sich an uns anpassen, sondern wir müssen uns überlegen wie können wir Ausbildung spannend mit den Medien mit denen diese Generation aufwächst, bieten. Ich glaube so wie es bei der Kundenbetreuung immer noch individueller wird, so muss auch endlich die Ausbildung erneuert werden. Das Wissen im Gießkannenprinzip über allen genau gleich „auszulehren“ funktioniert mit dieser Generation nicht mehr.
Man könnte es unter zwei Schlagworte zusammenfassen – Digitalisierung und Individualisierung.“

PG: „Was müssen Ausbilder in Zukunft unbedingt berücksichtigen?“

BN: „Ausbildung ist eine sehr heraus fordernde Arbeit und viele scheitern ja auch an dieser Aufgabe. Die Ausbildung für unsere Branche ist allerdings der Schlüssel zu eine besseres Image, zu besseren Fachkräften und darum ist es unerlässlich, dass wir gut ausbilden. Denn nur gut ausgebildete Mitarbeiter werden uns in Zukunft gute Umsätze und eine Menge zufriedene Kunden bescheren.
Was ich Ausbildnern raten würde: Bitte bringt euren Lehrlingen nicht „nur“ gut Haareschneiden oder tolle Färbetechniken bei, denn das ist in Zukunft definitv zu wenig. Wir brauchen Auszubildende die begeistert von diesem Beruf sind und diese Begeisterung auf unsere Kunden übertragen. Das muss man jedoch auch lernen und die Möglichkeit in seiner Ausbildung zu bekommen – genau wie Haareschneiden.“

PG: „Lässt sich Dein Konzept/System individuell an die Bedürfnisse anderer Salons anpassen?“

BN: „Ja, natürlich. Ich verstehe es als ein Buffet, jeder Salon/ Unternehmer/ Ausbildner kann sich von diesem Buffet nehmen was im schmeckt. Es gibt keine Regeln und keinen Zwang. Es ist nur ein Angebot. Denn mir ist klar, dass jeder Salon seine Schwerpunkte hat. Ich glaube MaiMentor ist das Trittbrett, die Grundlage auf der jeder Salon mit der Zeit sein ganz individuelle Konzept entwirft und das dann nur er hat. Ich begleite und berate sehr gerne Unternehmen bei diesem Prozess.“

PG: „Welchen Ratschlag kannst Du Kollegen geben, die das Ausbildungskonzept in ihrem Salon/ihren Salons einsetzen wollen?“

BN: „Also, wenn jetzt jemand sagt: Ich will meine Ausbildung systematisieren und auch nachhaltig erfolgreich machen. Ich will Auszubildende die ca. 1 Jahr früher Umsätze generieren, die motiviert und mit Freude diesen Beruf erlernen. Und ich will bei Bedarf auch die Lehrlinge nach der Ausbildung behalten. Dann ist unser Ausbildungsprogramm maiMentor interessant.“

„Noch mehr Information bekommt man unter www.maischoen.at. Unter dem Reiter maiMentor kommt man zu einer umfangreichen Informationsseite. Dort kann man sich gerne für ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch anmelden, bei dem wir schauen, ob maiMentor für Ihren Salon wirklich geeignet ist und ob es Ihnen weiterhelfen würde. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns kennenlernen.“

Vielen Dank, liebe Birgit Nöckl, für das Interview.

Den dazu gehörigen Podcast erreichen Sie bei iTunes oder Podcast.de.

Wenn Sie sich direkt bei mir informieren wollen, können Sie das gerne tun. Sie erreichen mich per Mail  und mobil unter 0173-7230376.

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie erfolgreich.

Ihr Peter Gress

Mehr Spaß in der Ausbildung

Mehr Spaß und Erfolg in der Ausbildung

Wie befreie ich den Erfolg vom Zufall? Diese Frage stelle ich mir nicht nur bei Strategie- und Planungsfragen, sondern, seit ich 1986 meinen ersten eigenen Salon gegründet habe, auch zur Ausbildung. Ich habe viel versucht, um optimale Ausbildungsqualität zu erreichen. Die private duale Ausbildung war nahe dran an meiner Vision der idealen Ausbildung. Der Leistung meines Teams und der Teamkonstanz hat’s jedenfalls gut getan. Dass die privat-duale nun exklusiv für La Biosthetique angeboten wird tut mir dagegen nicht so gut. Diejenigen, die diese Unterstützung geniessen und das wertschätzen und nutzen sind begünstigt, auch wenn das offizielle Lager und die Befürworter des Althergebrachten den Nutzen nicht erkennen dürfen oder wollen. Mein persönliches Ziel heißt deshalb: Es muss eine Alternative zur privat-dualen Ausbildung her.

Die Prä-Qualifizierung unserer Azubis übernimmt die Meininghaus Friseurschule. Sechs Monate Input am Stück legen die Basis für das neue interne Ausbildungskonzept. Für den Erfolg der internen Ausbildung brauchen wir ein System, ein Konzept aus der Praxis. Für mich ist klar, dass maischön aka Birgit Nöckl aus Bregenz den internen Ablauf der Ausbildung extrem gut aufgestellt hat. Weil es in Österreich keine Sonderwege und Ausnahmen in der Schulpflicht gibt, ist das Ausbildungssystem zwangsläufig schulbegleitend, kann aber für deutsche Verhältnisse auf die individuellen Bedürfnisse des Ausbildungsbetriebes angepasst werden. Das Wichtigste dabei ist, dass Wissen und Können an den Prüfungen abrufbar sind. Das ist gewährleistet.

Wenn Sie schon einige Jahre ausbilden haben Sie, wie ich selbst, einige Zentner Konzeptpapier im Regal stehen. Woran scheitert die Umsetzung vieler guter Konzepte? Natürlich an der Umsetzung, an der Unterstützung bei der Implementierung und an der fehlenden Konsequenz bei der Einhaltung. Ein Konzept für sich genommen bringt nichts, wenn die Strukturen zur Umsetzung nicht vorbereitet und tief stehend organisiert sind.

Birgit Nöckls Ausbildungssystem ist auf den Prinzipien einer gemeinschaftsschulischen Pädagogik aufgebaut. Das ist stark. Die Azubis bestimmen ihre Lerngeschwindigkeit und ihre Lernschwerpunkte weitgehend selber. Das Vorankommen im Salon ist an Aufgaben und Prüfungen geknüpft die den Azubis die notwendige Sicherheit im Alltagsbetrieb geben. Die Betreuung über die digitale Konferenzplattform zoom gibt meiner Ausbilderin viel Sicherheit bei der individuellen Anpassung und Umsetzung der Lehrpläne und Unterlagen.

Wenn Sie die Umsetzung des Nöckl-Konzepts und die Einführung bei Gress Friseure Die Haarexperten informativ begleiten wollen, schicken Sie mir bitte eine PN oder eine Mail. Sprechen Sie mit meiner Ausbilderin Sara Rogulja, sie kann Ihnen alle Fragen zur Umsetzung beantworten. Bei Fragen zur Strategie, zur Finanzierung und zur Berechnung der Effektivität des Systems wenden Sie sich gerne per PN oder Mail an mich.

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